Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedichte

~Die Angst~

Kommt wie ein Donnerschlag
die Angst
Schlägt in den Körper wie ein Blitz
die Angst
Mit kalter Hand sitzt sie im Nacken
die Angst
Mit Kraft schnürt sie die Kehle zu
die Angst
Bedrohlich ist die Faust im Herzen
die Angst
Ein Klumpen schwer im Magen liegt
die Angst
Die Knie sind nicht die Deinen mehr
die Angst
Unter den Füssen verlierst Du Boden
die Angst
Herr über Dich
bist nicht mehr Du

Die Angst

© Kerstin Bianchi
 

Über mich 18.01.2008, 23.38 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~70 Jahr, schüttres Haar~

Den Refrain hätte ich ja bereits!

Aber der Rest macht mir Probleme!

Ein Gedicht für einen sehr lieben und junggebliebenen 70 Jährigen, auf den Text von Udo Jürgens 17 Jahr, Blondes Haar!

Ich wollte nächsten Samstag singen! Eben dieses Lied, eben zum Geburtstag eben jenes Mannes der mir ein Papa sein könnte, meiner Mutter ein liebender Mann ist, und dennoch gebunden ist. Nicht leicht alles! Mit Wortwahl vorsichtig umgehen um manchen Gast nicht zu vergraulen, sonst könnt ich vom Leder ziehen dass vor Lachen die Bude wackelt! Nun gut, die Hälfte wären Italiener, die würden vielleicht nicht alles verstehen ;-)
Ihm täts Spaß machen, das weiß ich!

Über mich 24.08.2007, 23.34 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Frohe Weihnachten~




Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit,
Steigts wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff


Alles erledigt!
Das Haus auf Hochglanz poliert.
Die Geschenke verpackt.
Das Essen für Heilig Abend ist gewählt ;-)
Meine Schwester bekommt per Mail ein Photo Ihres Geschenkes.
Der Baum wurde gemeinsam geschmückt.

Nun kehrt Ruhe ein und das ist gut so.

Auch wenn draussen die Sonne strahlt und von Schnee weit und breit nichts zu sehen ist, machen sich so langsam und allmählich Weihnachtsgefühle breit. Zeit wirds ja! ;-)


Euch und Euren Familien wünsche ich von Herzen
eine Frohe Weihnacht und besinnliche Feiertage!
Lasst es Euch gut gehen!

 

Über mich 24.12.2006, 12.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Adventsgedicht~

von Loriot

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.

So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!

»He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?«
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
»Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
´s ist alles, was ich geben kann.«

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.
 

Über mich 14.12.2006, 08.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Der Apfent~

Der Apfent ist die schönste Zeit vom ganzen Winter.
Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber.
Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt stellt Papa die Krippe im
Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben
mords tolle Figuren darin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiss. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Plätzleteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielzeugkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Meine Mama hat dann aber gesagt, dass man doch als Christkindl keinen Asterix nehmen kann, da ist ja das verbrennte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.

Hinter dem Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurierr. Das Nilpferd und den Saurier hab ich hingestellt, weil der Ochs und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und eine heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch recht schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch ganz schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein rassiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts hinter dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reisst gerade eine Marone ab. Einen Wolf haben wir nicht, darum gucktk hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert (langweilig). Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt und es geht so: "Apfent Apfent, der Bärwurz brennt. Erst trinkst oan, dann zwoa, dann drei, dann vier, dann hauts di mit deim Hirn an d´Tür!" Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat meine Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.

Im Apfent wird auch gebastelt. Wir haben eine grosse Schüssel voll Nüsse und eine kleine voll Goldstaub. Darin wälzeln wir die Nüsse, bis sie golden sind und das Christkindl hängt sie später an den Christbaum.
Man darf nicht fest schnaufen, weil der Goldstaub ist dodal leicht und er fliegt herum, wenn man hineinschnauft. Einmal hab ich vorher in den Goldstaub Niespulver hineingetan und wie meine Papa die erste Nuß darin gewältzelt hat, tat er einen Nieserer, dass es ihn gerissen hat und sein Gesicht war goldern und die Nuß nicht. Mama hat ihn geschimpft, weil er keine Beherrschung hat und sie hat gesagt, er stellt sich dümmer an als wie ein Kind. Meinem Papa war es recht zuwieder und er hat nicht mehr mitgetan. Er hat gesagt, dass bei dem Goldstaub irgendetwas nicht stimmt und Mama hat gesagt, dass höchstens bei ihm etwas nicht stimmt. Ich hab mich sehr gefreut, weil es war insgesamt ein recht lustiger Apfentabend.

Kurz vor Weihnachten müssen wir unsere Wunschzettel schreiben. Meine Schwester wünscht sich meistens Puppen oder sonst ein Glump. Ich schreibe vorsichtshalber gleich mehr Sachen d´rauf und zum Schluß schreib ich dem Christkindl, es soll einfach soviel einkaufen, bis ihm das Geld ausgeht. Meine Mama sagt, das ist eine Unverschämtheit und irgendwann bringt mir das Christkindl gar nichts mehr, weil ich nicht bescheiden bin. Und wenn ich groß bin und Geld verdiene, dann kaufe ich mir selber was und bin überhaupt nicht bescheiden. Dann kann sich das Christkind von mir aus ärgern, das ist mir dann wurscht.

Bis man schaut ist er Apfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dann so dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt bis Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber ein´s ist gwies: Der Apfent kommt immer wieder.

Über mich 12.12.2006, 08.36 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Gimme Five - Berühmt~

Nach langer Zeit mal wieder ein buttong5.gif - weil ein schönes Thema, wie ich finde

1. Welches (berühmte) Gemälde hättest du erschaffen wollen, und warum?



Bartolomé Esteban Murillo - Trauben- und Melonenesser
(Ölgemälde um 1645)

Unzählige Male war ich mit meinem Papa in München in der Alten Pinakothek, und schon sehr früh ist mir gerade dieses Gemälde ans Herz gewachsen. Nicht zuletzt auch wegen der Geschichte die mir mein Papa dazu erzählte: Er sei als kleiner Junge oftmals drauf angesprochen worden, er sähe aus wie ein Knabe aus Murillos Werken.

2. Welches (berühmte) Gedicht hättest du schreiben wollen?


Theodor Fontane - Glaube an die Welt

Laß ab von diesem Zweifeln, Klauben,
vor dem das Beste selbst zerfällt,
und wahre dir den vollen Glauben
an dieser Welt trotz dieser Welt.

Schau hin auf eines Weibes Züge,
das lächelnd auf den Säugling blickt,
und fühl’s: es ist nicht alles Lüge,
was uns das Leben bringt und schickt.

Und, Herze, willst du ganz genesen,
sei selber wahr, sei selber rein!
Was wir in Welt und Menschen lesen,
ist nur der eigene Widerschein.

Beutst du dem Geiste seine Nahrung,
so laß nicht darben sein Gemüt,
des Lebens höchste Offenbarung
doch immer aus dem Herzen blüht.

Ein Gruß aus frischer Knabenkehle,
ja mehr noch eines Kindes Lall’n
kann leuchtender in deine Seele
wie Weisheit aller Weisen fall’n.

Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen
erkennst du ganz, was Leben heißt;
o lerne denken mit dem Herzen,
und lerne fühlen mit dem Geist.



3. Welches (berühmte) Musikstück/Song hättest du komponieren wollen?

Oje da gibt es soviel geniale Stücke, speziell aus der Klassik, dass es sehr schwer fällt sich hier zu entscheiden.

Aber dennoch fällt meine Wahl auf die "Ungarischen Tänze" von Johannes Brahms.
Oder doch eher auf Bedřich Smetana "Die Moldau"?
Oder hätte ich doch lieber die Revolutionsetüde von Frederic Chopin komponieren wollen?
Nein ich kann mich nicht entscheiden, einfach alles einfach nur geniale Stücke.

4. Welche Erfindung hättest du machen wollen?

Also eines steht schon mal fest. Das Bügeleisen hätte ICH NIE erfunden ;-) Wenngleich womöglich einen Stoff der jedes Bügeleisen arbeitslos macht.

Nein, ich hätte gern die Noten erfunden. Weil die Welt ohne Musik umso vieles ärmer und kälter wäre.

5. Welche Entdeckung hättest du machen wollen?

Dass die Erde keine Scheibe ist und man nicht ins Unendliche fällt wenn man zu weit gegangen ist.


Über mich 22.11.2006, 14.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Jaaaaaaaaaaaaa~

*freu*
*wirbel*
*hüpf*
*tanz*

In zweiunddreissig Tagen -
was sollt ich mich da fragen??
Ob ich den Wecker früh morgens auch gestellt,
damit er pünktlich für Kerstin schellt.

Am Samstag vorm Advent Nummer drei,
sitze ich im Auto, rausgepellt wie aus dem Ei.
Flughafen Frankfurt ist meine Richtung,
Oh Gott was eine grauenhafte Dichtung. ;-)

Nach Frau S. aus bayrischen Landen
soll am Terminal 1 ich hier fahnden.
Sobald sie enttarnt ist, wird sie geschnappt
Entführung in die hessische Provinz hat geklappt.

Entzückt bin ich, wie kanns anders sein
ich hab Dich ein Wochenend für mich ganz allein.
Entzückt bin ich, und noch viel mehr
ich geb Dich niemals wieder her.

Und bist Du erstmal in unserem Haus,
dann kommst Du hier auch nicht mehr raus.
Ich habs mich noch nicht zu sagen getraut
aber Dein Rückflugticket hab ich geklaut.

*freu*
*wirbel*
*hüpf*
*tanz*

Über mich 14.11.2006, 09.27 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Gedüchtet~

"Nach dem Ja-Wort ist die Rente gesichert,
die Witwe hinterm Sarg her kichert"

"Hast den Steuervorteil Du in der Tasche,
zeigt er sein wahres Gesicht, die Flasche"


Eine gemeinsame Exkursion in den schwarzen Humor, beim Versuch eine Einladungskarte anlässlich unserer Hochzeit für die werten Kollegen zu dichten ;-)

Über mich 26.09.2006, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Happy Birthday~

Alles Liebe zum Geburtstag
mein lieber Schatz!!!


Ein Jahr älter bist du jetzt geworden,
ein Jahr älter auch das Wir.
Laß uns noch mehr Jahre folgen,
ich gehör zu Dir.
(R.ico H.etzschold)

Über mich 29.08.2006, 09.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.

Bernhard von Clairvaux

Über mich 18.08.2006, 10.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL



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