~Wenn der Klappentext mehr verspricht, als der Inhalt halten kann~

13/2010
Louise Douglas - Wenn Du Liebe versprichst

Luise.jpgLeben ohne dich - eine Liebesgeschichte
Kurz vor der Hochzeit lässt Luca seine Braut stehen und brennt mit Olivia durch. Es ist für beide die große Liebe, die allen Anfeindungen standhält - bis Luca bei einem Autounfall ums Leben kommt. Blind vor Kummer flieht Olivia in die Arme von Marc, dem Zwillingsbruder ihres Mannes. Eine unheilvolle Affäre nimmt ihren Lauf ....

Schicksalhafte Dramatik? Ja sicher ist es dramatisch wenn eine Frau einer anderen zuerst den einen Mann vor der Nase wegschnappt, und dann nach Jahren nachdem dieser tödlich verunglückt ist auch gleich noch den Zwillingsbruder, den die ehemals Betrogene zwischenzeitlich geehelicht hat. Und das sind nicht die beiden einzigen Männer mit denen Olivia so ihre Zeit verbringt.

Dass sie so keine Sympathien in der Schwiegerfamilie für sich gewinnen kann ist nachvollziehbar. Aber auch mir fiel es beim Lesen schwer einem der Protagonisten mein Mitgefühl oder meine Sympathie zuzuordnen.

Was kann man als Fazit aus den Seiten ziehen? Blut ist dicker als Wasser. Aber das wusste ich ja auch schon vorher ;-)

Schade, ich hab mir bedeutend mehr davon versprochen. Mehr als 1 1/2 Herzen gibts da nicht.



Über mich 15.05.2010, 16.21| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: ~Meine Bücher~ | Tags: Literatur, Belletristik, Roman, England, Liebe, Tod, 1einhalb Herzen,

~Samtakanu~

Samstag vor einer Woche hatten wir endlich unseren isländischen Abend auf der kulinarischen Weltreise. Und der Zeitpunkt hat nichts mit dem Ausbruch des Eyjafjallajökull zu tun, aber so eine Schwangere kann auch sehr unberechenbar sein, und somit war meine Schwester für die Verzögerung zuständig ;-)

Dafür hat sie aber an diesem Abend gleich für das erste Highlight gesorgt. Denn was verkörpert Island mit am Besten? Ein Islandpferd, ein Isländer, ein Isi ;-) Und deshalb hat sie ihren mal eben nebenan aus dem Stall geholt. Nach einer Runde Streicheln, Reiten für Sohnemann und einem Sack Gelberüben für Pferd und Hunde haben wir uns dem eigentlich zugewendet, dem Kulinarischen.





Und auf die Vorspeise brauchten wir auch gar nicht lange warten. Mein Schwager in Spe hat sich für Lachs in Blaubeermarinade entschieden, angerichtet mit einem Kartoffelrösti, Gemüse und der übrigen Marinade.
Lachse und Blaubeeren gibts ja in Island wie Sand am Meer, aber für unseren Gaumen war das ganze doch etwas ungewöhnlich, aber keinesfalls ungenießbar.
Doch es war wirklich sehr schmackhaft und hab mir auch noch einen kleinen Nachschlag gegönnt. (Klein, weil mehr war nicht da *gg*)

Mein Mann hatte den Hauptgang und hat sich für eine Grænmetissúpa, eine typisch isländische Gemüsesuppe entschieden. Die konnte er nämlich in aller Ruhe zuhause zubereiten und musste nicht fremdkochen sondern nur noch aufwärmen ;-)

Dafür dass er ja eher der ungeübte Koch ist hat er das wirklich prima hinbekommen. Geschmacklich 1 a, und auch hier ist nicht wirklich etwas übriggeblieben.

Für die Nachspeise war mein Schwesterlein zuständig und sie hat uns eine Blaubeersuppe mit einem ordentlichen Klatsch Sahne serviert.
Ich war überrascht, dass dieses Dessert heiss war - aber das haben Suppen halt nun mal so an sich *lach* Sonst hätte sie ja wohl Blaubeerkaltschale geheißen.
Ich bin auf alle Fälle ein Blaubeerfan, aber diese Suppe war nicht so ganz mein Fall. Aber ich vermute, es lag einfach an der mangelnden Süße, die auch die Sahne nicht wett machen konnte.





Für Getränke war meine Mama zuständig, und diese Aufgabe war gar nicht so einfach. Was trinkt man in Island?? Überwiegend wohl das kostenlose Leitungswasser, das von so guter Qualität ist, dass es sogar exportiert wird. Allerdings ist dieser Spaß nicht so ganz günstig und deshalb gabs zum Essen hiesiges Mineralwasser und das Getränk, was lt. Recherchen ebenfalls häufig zum Essen getrunken wird. Kaffee mit Schuss ;-)

Als Brauchtum gabs die Geschichte von den Jólasveinar. Den 13 isländischen Weihnachtsmänner die vom 12. Dezember bis zum 06. Januar die frommen Isländer ärgern, jeder auf seine ganz spezielle Weise. Vermutlich auch ein Grund warum es in Island 13-seitige Adventskalender gibt??

Für das Extra war dieses Mal ich zuständig und ich dachte mir zum Abschluß des Abends gibt es noch etwas für die Gesundheit. Eine Quelle voll Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Proteinen. *gg*
Bitafiskur heisst er, der Stockfisch, getrocknete Stückchen aus Schellfisch. Die werden in Island wohl gegessen wie hierzulande Chips??
Gewöhnungsbedürftig!!! Die Tüte fischelt geschlossen schon arg, und nachdem sie geöffnet wurde waren wir alle sehr tapfer *gg* Aber was tut man nicht alles für die Gesundheit, nicht wahr? ;-)

Und nach diesem Geschmackserlebnis lässt man sich dann auch gerne auf den "Schwarzen Tod" ein. Auf isländisch: svarti dauði. Ein Branntwein mit dem Namen Brennivin. Schmeckt sehr dominant nach Kümmel. Sollte, muss man aber nicht, mal getrunken haben *gg* Öfter muss es dann aber auch nicht sein ;-)




Tja und zum guten Schluß haben wir wie immer ausgelost in welches Land wir als nächstes kulinarisch reisen werden. Nach Indien und Holland gehts auf jeden Fall nicht, und nachdem wir dann 3 Lose im Topf hatten auf dem jeweils Ungarn stand, kann man nun von Zufall oder Wahrscheinlichkeit reden dass wir als nächstes ins Land der Magyaren reisen, worüber ich mich persönlich sehr freue. Kunststück, das Los war von mir ;-)

Über mich 03.05.2010, 20.38| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: ♥ Schönes & Sinnliches | Tags: Kulinarische Weltreise, Island, Essen, Trinken, Brauchtum, Foto,



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