Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Foto

~Urlaub Tag 14+15~

Zwei schöne Tage hintereinander sind wohl schon zuviel des Guten??

Richtig - es regnet ;-) Nein falsch, es goss - aus allen Kübeln die Petrus auftreiben konnte!

Wie gut dass wir ausser einem ausgedehnten Spaziergang an der Ammer nicht wirklich was für den Tag eingeplant hatten.

Was für den darauffolgenden Tag schon wieder anders aussah.

Freitag 11.08. - wir wollten an den Königssee.
Früh aufgestanden, ist immerhin ein ganzes Stückerl zu fahren bis ins Berchtesgadener Land. Noch war uns die Sonne hold, doch just als wir den großen Parkplatz am See passierten fing es an zu nieseln. Und das Nieseln sollte sich noch verstärken.

Zum Glück ließ unser Elektroboot nicht lange auf sich Warten und wir saßen bei der Überfahrt im Trockenen. Viel gesehen haben wir leider nicht, denn die Fenster waren beschlagen. Dafür aber haben wir das legendäre Echo vom Königssee zu hören bekommen. Einer unserer Bootsführer hat ein Trompetensolo hingelegt und wir lauschten der zweiten Stimme ;-) Ich habs auch per Video festgehalten - wenn es laut genug ist und man gut hinhört kann man das Echo wahrnehmen. Das Bild dazu ist uninteressant *lach*

Und einen Selbstdarsteller haben wir auch gehört. Einer jener welcher, die immer und überall in irgendeiner Weise auffallen müssen ;-) Er versuchte das Echo auf seine Art zu locken. Mit brachialer Stimmgewalt. "Ich war lauter" meinte er nur nach der Trompeteneinlage. Ein "Aber nicht kultivierter" konnt ich mir gerade noch verkneifen.

20 Minuten gut dauerte die Überfahrt. Kaum vorstellbar, dass meine Mama und mein Schwesterherz im Februar den zugefrorenen See per Pedes über eine 0.5 m dicke Eisdecke überlaufen haben. Das muss ein Naturereignis ganz spezieller Art gewesen sein.



In St. Bartholomä sind wir ausgestiegen und wollten eine zünftige Brotzeit machen und spazieren gehen. Das mit der Brotzeit hat uns der Regen ein wenig zerschlagen. Aber Not macht erfinderisch und so haben wir am Ufer unter dem Schutz der großen Kastanienbäume südtiroler Speck und Käse genascht und ein lecker Bierchen dazu getrunken.


Der Regen ließ mittlerweile wieder ein wenig nach und wir konnten unseren Spaziergang relativ trocken angehen. Wunderschön dieses Berg- und Seepanorama. Etwas Geheimnisvolles strahlt dieses Fleckchen Erde hier aus. Geheimnisvoll und dramatisch, wie auch Ludwig Ganghofer dies schon in seinen Romanen eindrucksvoll beschrieb.

Unterhalb des kleinen Watzmann riss ein Staublawinenabgang rund 8 Hektar Waldbestand zu Boden. Diese Schneise kann man deutlich sehen und ganz nach Ziel des Nationalparks greift der Mensch hier nicht ein. Die Bäume bleiben liegen und es entsteht hier neuer Wald mit vielen seltenen Pflanzen. Ganz besonders angetan haben es mir die Tollkirschen. Wunderschön und mitunter tödlich giftig.

 

Man trifft aber auch durchaus auf sehr exotische Pflanzen. Wie hier den Bananenbaum ;-)



Unser Rundweg führte uns zurück zum Ausgangspunkt und bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir wieder die Kapelle und das Gasthaus. Die Ober waren gerade damit beschäftigt im Biergarten Tische und Stühle vom Regennass zu befreien und wir setzten uns sogleich an den ersten trockenen Tisch und bestellten uns erstmal eine Halbe Bier. ;-) Prost!!



Aus der Gaststätte trat ein Brautpaar mit der zugehörigen Hochzeitsgesellschaft. Ja in der Kapelle kann man sich auch trauen lassen und extra ein Hochzeitsschiff anmieten. Das Wetter hatten sich die Beiden aber glaub ich auch ein wenig anders vorgestellt. Auch wenn jetzt die Sonne wieder schien, aber der Boden war nass und dreckig, und dass sah man leider auch an dem schönen weißen Brautkleid, dass im unter Drittel leider nicht mehr schön auch auch nicht mehr weiß war. ;-)

Eine gute Stunde saßen wir dort, haben die Sonne und das Bier genossen und dann ging es zurück zur Bootanlegestelle. Wir wollten ja das letzte Schiff nicht verpassen. Wir waren nicht die einzigen die zurück wollten und haben uns brav angestellt, aus wars mit dem Sonnenschein, der Regen kam zurück.



Da war auch wieder mein "Freund" von der Hinfahrt. Aber wie das für solche Menschen eben Usus ist, brauchte er sich im Gegensatz zu 200 Anderen nicht anstellen. Nein, er nahm die Abkürzung und saß auch wieder auf der Rückfahrt bei uns. Der Trompetenmann war auf der Rückfahrt stumm, aber mein "Freund" musste abermals das Schiffsverdeck öffnen und seinen Schrei loswerden. ;-) Nun ja, jedem das Seine.

Das nächste Mal wenn der See zugefroren ist, möchte ich auch hin und ihn zu Fuß überqueren. Laut Schiffsführer ist das alle 6-7 Jahre der Fall. Hab ich ja noch ein bisserl Zeit!! ;-)





Über mich 26.09.2006, 12.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 13~

Ein Tierparkbesuch stand auf dem Programm. Das Wetter mal wieder launisch, aber wir wollten es wagen. Im Tierpark Hellabrunn gibts genug Tierhäuser wo man sich bei Regen unterstellen könnte.

Aber soweit ist es gar nicht gekommen. Wir waren in München und der Himmel riss auf. Traumhafter Sonnenschein und Menschenmassen unterwegs.
Ja klar, die Leute hatten Urlaub, die Kinder Ferien und allesamt die Schnauze voll vom Regen, die Menschen zog es nach draussen.



Mit dem Wetter haben wir Schwein gehabt ;-)

Ein gemeinsamer Zoobesuch mit meinem lieben Schnäuzelchen ist leider wegen mangelndem fahrbaren Untersatz nicht zustande gekommen, aber das holen wir nach ;-)



9 Euro für einen Erwachsenen sind zwar ein stolzes Sümmchen, aber im Verhältnis was man zu sehen bekommt und der Tatsache dass man sich einen ganzen Tag auf dem Gelände aufhalten kann, finde ich den Eintrittspreis angemessen.



Vorbei die Zeiten als wir eine Dauerkarte hatten. Papa war damals beim Tierparkausschuss der Stadt München und die Familie hatte kostenlosen Eintritt.
Interessant die vielen alten Photos zu betrachten, wie sehr sich der Tierpark doch im Laufe der Jahre verändert hat.



Das man die Zootiere nicht füttern darf versteht sich doch eigentlich von selbst. Es sei denn mit Futter aus den eigen dafür aufgestellten Automaten.
Was manche Menschen dennoch dazu treibt die unmöglichsten Fressalien in die Gehege zu werfen ist mir unbegreiflich. Paviane füttern mit Butterkeksen???? Auf einen freundlichen Hinweis die Kekse doch bitte selbst zu essen, der Affenmagen würde es danken wurde auch noch schnippisch und mit Ignoranz geantwortet. Ohoho, da kann ich zur Furie werden!!



Nachdem die Tore geschlossen wurden und wir quasi rausgeschmissen wurden ;-) haben wir uns gegenüber im Biergarten dann noch eine Erfrischung gegönnt bis sich der Hauptstau aufgelöst hatte und wir ganz entspannt die Heimfahrt antreten konnten.

Über mich 25.09.2006, 13.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Wies´n-Check~

DER WIESN-TRADITIONALIST
Sie lieben das Oktoberfest für seine lange Tradition. Jedes Jahr holen Sie Ihre Landhaus-Mode aus dem Schrank und pilgern auf die Theresienwiese, um einen netten Abend bei einer Maß und Blasmusik zu verbringen. Betrunkene Raudis und Schickimicki-Zelte sind Ihnen ein Gräuel. Sie fühlen sich nur dort wohl, wo es zünftig und gemütlich zugeht wie zum Beispiel bei der Fischer-Vroni oder im Armbrustschützenzelt. Dort finden Sie garantiert ein Plätzchen, wo Ihnen niemand auf die Füße trampelt oder auf den Tisch steigt, während Sie versuchen, ein Hendl zu essen.

In welchem Zelt fühlst Du Dich am wohlsten?? --> Zum Test



Beweisphoto ;-)

Bei der Fischer-Vroni bin ich schon gesessen,
da konnt ich noch nicht mal Prost sagen ;-)


Über mich 25.09.2006, 12.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Kaffeemilch~

So sah 1977 ein Campingkaffeetisch aus! Jedenfalls bei uns! ;-)

Mir gehts aber eigentlich um die Kaffeemilch oder Kaffeesahne.
Und die Dose die da steht, müsste doch eine sein?

Latissa??? Noch nie gehört!! Vielleicht der älteren Bloggergemeinde ein Begriff?


 

Über mich 22.09.2006, 15.19 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Chic~

Immer Chic angezogen hat mich meine Mama, jenes Modell ist Handarbeit.

Man beachte vor allem das dicke Pflaster auf dem Oberschenkel - die Narbe hab ich heute noch.


Über mich 20.09.2006, 16.43 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Mitmach~

Shayanna möchte gerne unsere Bildschirmchen sehen. Bitteschön!

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Ein Bildchen vom letzten Urlaub

Königssee - St. Bartholomä


Über mich 17.09.2006, 22.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Furchtbar stolz~

ist er auf sein erstes Trikot. ;-)


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Und das war die kleinste Grösse die es gab - XXS.

Hat den Vorteil, er wächst nicht so schnell raus, denn erstmal muss er in das Kleidchen reinwachsen. *lach*

Über mich 17.09.2006, 17.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Urlaub Tag 12~

Der Dienstag versprach schon frühmorgens ein schöner Tag zu werden. Von dunklen Wolken und somit dem mittlerweile obligatorischen Regen weit und breit nichts zu sehen.

Unsere Oma musste auch nur den Vormittag arbeiten und somit konnten wir zum ersten Mal wirklich effektiv einen schönen Ausflug für den Nachmittag planen.

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Taubenschlag Anno 1854

Nachdem wir auch nicht unbedingt weit fahren wollten war die Wahl schnell getroffen:

Glentleiten

Auf dem riesigen Gelände des Freilichtmuseums mit ca. 25 ha zwischen Murnau und Kochel fühl ich mich immer wie in eine andere Zeit versetzt. Und irgendwie so unbestimmbar merkwürdig, fast als sei ich zuhause.

Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend zu sehen wie die Menschen damals gelebt und gearbeitet haben. Hochinteressant sind auch die einzelnen Ausstellungen in den originalgetreu wieder aufgebauten Bauernhäusern wie z.B. das Weberhandwerk, Töpferei, Sattlerei, Schusterei.

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Abort - gemeinhin als Plumpsklo bekannt
So wie es Freunde in Südtirol noch bis vor wenigen Jahren hatten

Ganz besonders angetan hat es mir persönlich die Getreidemühle und das Sägewerk. Ich werde wohl unbewußt immer an Max und Moritz und den Film "Via Mala" erinnert

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Das Mühlrad der Hammerschmiede
Reparaturbedingt diesmal leider ohne Wasser

Stundenlang kann man hier über das Gelände spazieren gehen, sich die Häuser und ihr Inventar beschauen. Zwischendurch mal eine Brotzeit machen und den Panoramablick auf die Berge und den Kochelsee geniessen. Auch zum Photographieren hat man zuhauf Motive. Die Photos an den Seiten sind allesamt aus dem Museum.

Wenn man selbst keine Brotzeit dabei hat, dann kann man sich nach einer ausgiebigen Museumstour auch beim Kramerladen verköstigen lassen. Im nostalgisch eingerichteten Laden gibts allerhand Leckereien zu kaufen, unter anderem ein Himbeer-Kracherl (für die Preussen: Himbeer-Brause ;-) ).

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Der Blick von oben auf den Kochelsee hat uns dann inspiriert und wir sind nach Kochel hinuntergefahren um noch ein wenig bei strahlendem Sonnenschein den See zu geniessen. Sohnemann konnte noch ein wenig mit den Füssen im Wasser waten, und somit hatten wir einen wunderschönen Abschluss eines ebenso schönen Tages, der uns für den Regen der letzten Woche beinahe entschädigt hätte ;-)

Über mich 16.09.2006, 08.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Nomen est Omen~

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Über mich 13.09.2006, 14.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 11~

11 Tage Urlaub und somit 1 Woche Bayern schon wieder rum. Die Zeit rast nur so dahin. Und wir hofften natürlich alle inständigst der gute alte Petrus möge ein Erbarmen mit uns haben und uns wenigstens in der zweiten Urlaubswoche ein wenig mehr Sonnenschein schenken.

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Und tatsächlich schien er an diesem Montag doch zumindestens nachmittags gnädig gestimmt. Es regnete mal nicht.

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Orik führen - mit respektvollem Abstand ;-)

Das haben wir ausgenutzt und sind erst mal zum Starnberger See rübergefahren, wo meine Schwester ihren Isländer im Stall stehen hat. Tizian war von der Idee wieder auf dem Pferd zu sitzen sowieso sehr angetan, und anschließend wollten wir das "schöne" Wetter nutzen um noch ein wenig in Tutzing am See spazieren zu gehen.

Foto entfernt
Hoch zu Roß - ganz stolz
Mit Hut wie sich das für einen richtigen Cowboy gehört


Also haben wir Orik erst mal von der Koppel geholt und zum Sattelplatz geführt. Tizian durfte ein wenig striegeln, verlor an der Pferdeputzarbeit schnell das Interesse und wollte doch lieber das Glück der Erde auf Oriks Rücken suchen ;-)
Nachdem es doch wieder mal leicht zum nieseln anfing sind wir in die Reithalle wo unser Cowboy einige Runden drehen durfte. Die Bilder sind leider alle ein wenig unscharf und verwackelt.

Der Regen hat sich dann zum Glück wieder verpieselt und auch wenn dunkle schwere Wolken am Himmel hingen konnten wir anschließend doch noch eine Runde in Tutzing am See drehen.

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An Härings Wirtschaft haben wir uns dann ganz sehnsuchtsvoll den leeren Biergarten beschaut. Hatten wir doch mindestens 2 x geplant uns eine frische Mass Bier und einen Steckerlfisch munden zu lassen. Aber wie gesagt, Petrus hatte was dagegen.


Über mich 13.09.2006, 11.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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