Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Natur

~Mitten im Wald~

waren wir heute, und zwar im Maistätten Wald. Der liegt ungefähr zwischen Tutzing und Weilheim und mitten im Wald ganz idyllisch gelegen der Maistättenweiher.

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Für uns seit fast 40 Jahren immer Rückzugsziel Nummer eins, wenn wir vor den Münchner und den Touristen geflohen sind, weil das Baden vor der eigenen Haustür am Starnberger See nicht mehr möglich war.

Heute bei dem traumhaften heissen Wetter haben wir ein bisserl Frische im Wald bekommen und danach beim Baden im Weiher. Wie immer waren nur ein paar Menschlein da. Paradiesisch ruhig!

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Dafür wimmelte es von allerlei Getier. Unzählige Minibabyfrösche. Zu süß! Man musste fast auf Zehenspitzen laufen, wollte man keinen davon zertreten.
Und wir haben eine Libelle vorm Ertrinken gerettet und sie auf einen Ast gesetzt, wo sie ziemlich lange sich erstmal erholen musste.

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Über mich 09.06.2007, 21.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Urlaub Tag 14+15~

Zwei schöne Tage hintereinander sind wohl schon zuviel des Guten??

Richtig - es regnet ;-) Nein falsch, es goss - aus allen Kübeln die Petrus auftreiben konnte!

Wie gut dass wir ausser einem ausgedehnten Spaziergang an der Ammer nicht wirklich was für den Tag eingeplant hatten.

Was für den darauffolgenden Tag schon wieder anders aussah.

Freitag 11.08. - wir wollten an den Königssee.
Früh aufgestanden, ist immerhin ein ganzes Stückerl zu fahren bis ins Berchtesgadener Land. Noch war uns die Sonne hold, doch just als wir den großen Parkplatz am See passierten fing es an zu nieseln. Und das Nieseln sollte sich noch verstärken.

Zum Glück ließ unser Elektroboot nicht lange auf sich Warten und wir saßen bei der Überfahrt im Trockenen. Viel gesehen haben wir leider nicht, denn die Fenster waren beschlagen. Dafür aber haben wir das legendäre Echo vom Königssee zu hören bekommen. Einer unserer Bootsführer hat ein Trompetensolo hingelegt und wir lauschten der zweiten Stimme ;-) Ich habs auch per Video festgehalten - wenn es laut genug ist und man gut hinhört kann man das Echo wahrnehmen. Das Bild dazu ist uninteressant *lach*

Und einen Selbstdarsteller haben wir auch gehört. Einer jener welcher, die immer und überall in irgendeiner Weise auffallen müssen ;-) Er versuchte das Echo auf seine Art zu locken. Mit brachialer Stimmgewalt. "Ich war lauter" meinte er nur nach der Trompeteneinlage. Ein "Aber nicht kultivierter" konnt ich mir gerade noch verkneifen.

20 Minuten gut dauerte die Überfahrt. Kaum vorstellbar, dass meine Mama und mein Schwesterherz im Februar den zugefrorenen See per Pedes über eine 0.5 m dicke Eisdecke überlaufen haben. Das muss ein Naturereignis ganz spezieller Art gewesen sein.



In St. Bartholomä sind wir ausgestiegen und wollten eine zünftige Brotzeit machen und spazieren gehen. Das mit der Brotzeit hat uns der Regen ein wenig zerschlagen. Aber Not macht erfinderisch und so haben wir am Ufer unter dem Schutz der großen Kastanienbäume südtiroler Speck und Käse genascht und ein lecker Bierchen dazu getrunken.


Der Regen ließ mittlerweile wieder ein wenig nach und wir konnten unseren Spaziergang relativ trocken angehen. Wunderschön dieses Berg- und Seepanorama. Etwas Geheimnisvolles strahlt dieses Fleckchen Erde hier aus. Geheimnisvoll und dramatisch, wie auch Ludwig Ganghofer dies schon in seinen Romanen eindrucksvoll beschrieb.

Unterhalb des kleinen Watzmann riss ein Staublawinenabgang rund 8 Hektar Waldbestand zu Boden. Diese Schneise kann man deutlich sehen und ganz nach Ziel des Nationalparks greift der Mensch hier nicht ein. Die Bäume bleiben liegen und es entsteht hier neuer Wald mit vielen seltenen Pflanzen. Ganz besonders angetan haben es mir die Tollkirschen. Wunderschön und mitunter tödlich giftig.

 

Man trifft aber auch durchaus auf sehr exotische Pflanzen. Wie hier den Bananenbaum ;-)



Unser Rundweg führte uns zurück zum Ausgangspunkt und bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir wieder die Kapelle und das Gasthaus. Die Ober waren gerade damit beschäftigt im Biergarten Tische und Stühle vom Regennass zu befreien und wir setzten uns sogleich an den ersten trockenen Tisch und bestellten uns erstmal eine Halbe Bier. ;-) Prost!!



Aus der Gaststätte trat ein Brautpaar mit der zugehörigen Hochzeitsgesellschaft. Ja in der Kapelle kann man sich auch trauen lassen und extra ein Hochzeitsschiff anmieten. Das Wetter hatten sich die Beiden aber glaub ich auch ein wenig anders vorgestellt. Auch wenn jetzt die Sonne wieder schien, aber der Boden war nass und dreckig, und dass sah man leider auch an dem schönen weißen Brautkleid, dass im unter Drittel leider nicht mehr schön auch auch nicht mehr weiß war. ;-)

Eine gute Stunde saßen wir dort, haben die Sonne und das Bier genossen und dann ging es zurück zur Bootanlegestelle. Wir wollten ja das letzte Schiff nicht verpassen. Wir waren nicht die einzigen die zurück wollten und haben uns brav angestellt, aus wars mit dem Sonnenschein, der Regen kam zurück.



Da war auch wieder mein "Freund" von der Hinfahrt. Aber wie das für solche Menschen eben Usus ist, brauchte er sich im Gegensatz zu 200 Anderen nicht anstellen. Nein, er nahm die Abkürzung und saß auch wieder auf der Rückfahrt bei uns. Der Trompetenmann war auf der Rückfahrt stumm, aber mein "Freund" musste abermals das Schiffsverdeck öffnen und seinen Schrei loswerden. ;-) Nun ja, jedem das Seine.

Das nächste Mal wenn der See zugefroren ist, möchte ich auch hin und ihn zu Fuß überqueren. Laut Schiffsführer ist das alle 6-7 Jahre der Fall. Hab ich ja noch ein bisserl Zeit!! ;-)





Über mich 26.09.2006, 12.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 12~

Der Dienstag versprach schon frühmorgens ein schöner Tag zu werden. Von dunklen Wolken und somit dem mittlerweile obligatorischen Regen weit und breit nichts zu sehen.

Unsere Oma musste auch nur den Vormittag arbeiten und somit konnten wir zum ersten Mal wirklich effektiv einen schönen Ausflug für den Nachmittag planen.

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Taubenschlag Anno 1854

Nachdem wir auch nicht unbedingt weit fahren wollten war die Wahl schnell getroffen:

Glentleiten

Auf dem riesigen Gelände des Freilichtmuseums mit ca. 25 ha zwischen Murnau und Kochel fühl ich mich immer wie in eine andere Zeit versetzt. Und irgendwie so unbestimmbar merkwürdig, fast als sei ich zuhause.

Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend zu sehen wie die Menschen damals gelebt und gearbeitet haben. Hochinteressant sind auch die einzelnen Ausstellungen in den originalgetreu wieder aufgebauten Bauernhäusern wie z.B. das Weberhandwerk, Töpferei, Sattlerei, Schusterei.

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Abort - gemeinhin als Plumpsklo bekannt
So wie es Freunde in Südtirol noch bis vor wenigen Jahren hatten

Ganz besonders angetan hat es mir persönlich die Getreidemühle und das Sägewerk. Ich werde wohl unbewußt immer an Max und Moritz und den Film "Via Mala" erinnert

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Das Mühlrad der Hammerschmiede
Reparaturbedingt diesmal leider ohne Wasser

Stundenlang kann man hier über das Gelände spazieren gehen, sich die Häuser und ihr Inventar beschauen. Zwischendurch mal eine Brotzeit machen und den Panoramablick auf die Berge und den Kochelsee geniessen. Auch zum Photographieren hat man zuhauf Motive. Die Photos an den Seiten sind allesamt aus dem Museum.

Wenn man selbst keine Brotzeit dabei hat, dann kann man sich nach einer ausgiebigen Museumstour auch beim Kramerladen verköstigen lassen. Im nostalgisch eingerichteten Laden gibts allerhand Leckereien zu kaufen, unter anderem ein Himbeer-Kracherl (für die Preussen: Himbeer-Brause ;-) ).

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Der Blick von oben auf den Kochelsee hat uns dann inspiriert und wir sind nach Kochel hinuntergefahren um noch ein wenig bei strahlendem Sonnenschein den See zu geniessen. Sohnemann konnte noch ein wenig mit den Füssen im Wasser waten, und somit hatten wir einen wunderschönen Abschluss eines ebenso schönen Tages, der uns für den Regen der letzten Woche beinahe entschädigt hätte ;-)

Über mich 16.09.2006, 08.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 11~

11 Tage Urlaub und somit 1 Woche Bayern schon wieder rum. Die Zeit rast nur so dahin. Und wir hofften natürlich alle inständigst der gute alte Petrus möge ein Erbarmen mit uns haben und uns wenigstens in der zweiten Urlaubswoche ein wenig mehr Sonnenschein schenken.

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Und tatsächlich schien er an diesem Montag doch zumindestens nachmittags gnädig gestimmt. Es regnete mal nicht.

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Orik führen - mit respektvollem Abstand ;-)

Das haben wir ausgenutzt und sind erst mal zum Starnberger See rübergefahren, wo meine Schwester ihren Isländer im Stall stehen hat. Tizian war von der Idee wieder auf dem Pferd zu sitzen sowieso sehr angetan, und anschließend wollten wir das "schöne" Wetter nutzen um noch ein wenig in Tutzing am See spazieren zu gehen.

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Hoch zu Roß - ganz stolz
Mit Hut wie sich das für einen richtigen Cowboy gehört


Also haben wir Orik erst mal von der Koppel geholt und zum Sattelplatz geführt. Tizian durfte ein wenig striegeln, verlor an der Pferdeputzarbeit schnell das Interesse und wollte doch lieber das Glück der Erde auf Oriks Rücken suchen ;-)
Nachdem es doch wieder mal leicht zum nieseln anfing sind wir in die Reithalle wo unser Cowboy einige Runden drehen durfte. Die Bilder sind leider alle ein wenig unscharf und verwackelt.

Der Regen hat sich dann zum Glück wieder verpieselt und auch wenn dunkle schwere Wolken am Himmel hingen konnten wir anschließend doch noch eine Runde in Tutzing am See drehen.

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An Härings Wirtschaft haben wir uns dann ganz sehnsuchtsvoll den leeren Biergarten beschaut. Hatten wir doch mindestens 2 x geplant uns eine frische Mass Bier und einen Steckerlfisch munden zu lassen. Aber wie gesagt, Petrus hatte was dagegen.


Über mich 13.09.2006, 11.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Na was ist das?~

Unser neuer Nachbar beehrte uns heute mit diesem monströsen Ding!! Und meinte er hätte genug Auberginen im Garten!!

Mit Verlaub - das ist doch keine Aubergine!

Das ist doch ein Kürbis!!!????

Also sorry, aber ich weiß doch was ich anpflanze????? Oder lieg ich jetzt daneben???

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Ne das ist 100 % ig ein Kürbis!! Essbar scheint er zu sein, sonst würd ihn uns der Nachbar ja nicht schenken, wenn auch als Aubergine getarnt ;-)
Aber wie bereitet man sowas zu??? *etwas überfordert bin* - ich kannte bislang nur die dicken HallowenKürbisse

Über mich 18.08.2006, 20.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.

Bernhard von Clairvaux

Über mich 18.08.2006, 10.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Luft - Explosiv~

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Über mich 25.06.2006, 22.19 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Bayern/Südtirol Teil 2~

>Teil1<

Also nochmal ins Zimmer zurück, etwas frisch gemacht und umgezogen und dann erstmal ab in "Peters Keller" um unser mitgebrachtes Babyphon auf Funktion und Reichweite zu überprüfen. Tja, funktioniert hätte es, aber die Entfernung zum Sender war wohl doch zu groß. Ist halt ein etwas altertümliches Modell, wenngleich es bislang gute Dienste geleistet hat.
Somit sahen wir uns also schon abwechslend feiern. Immer einer auf dem Zimmer und Sohnemanns Schlaf bewacht, bis die Ablösung kam.
Aber wir haben nicht mit dem Juniorchef gerechnet, der uns prompt sein eigenes Babyphon anbot. Der Empfänger direkt bei ihm an der Bar platziert. Wenn es anschlägt, dort hört er es sofort, trotz Geräuschkulisse, so handhabt er das abends auch bei seiner Tochter. Das Angebot nahmen wir doch gerne an, somit konnten wir den ganzen Abend mit 2 Ohren anwesend sein und die Feier geniessen.
Während wir also wieder ins Zimmer gingen um die Sender auszutauschen und die richtige Frequenz zu testen, stellte der Chef noch einen Kinderstuhl an die festlich geschmückten Tisch und ein großes Malbuch und viele Malstifte fanden wir auch noch am Tisch.
Also der Service in dieser Pension sehr freundlich und zuvorkommend und sehr kinderlieb.

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Unser Geburtstagskind

Und das Geburtstagskind saß ganz alleine da am festlich gedeckten Tisch und dachte wohl schon es müsse alleine feiern. Mitnichten liebe Mama ;-) Deine Gäste trudelten alle sehr schnell ein, sowohl die Mitgereisten wie auch die langersehnten Südtiroler.
Viele davon habe ich schon sehr lange nicht gesehen und es gab ein großes "Hallo, Du bist aber groß geworden." Mit 35 sollte man das annehmen nicht wahr?
Ich muss zu meiner Schande gestehen dass ich lange schon nicht mehr da war und so ziehen die Jahre vorüber und das nicht spurlos. Manch einen hatte ich auch jünger in Erinnerung ;-) Es war schön diese lieben Menschen alle wieder einmal zu sehen.

Natürlich haben wir uns alle erstmal etwas Leckeres zum Essen bestellt. Die Speisekarte bot eine gute Auswahl an Pasta, Pizza und Fleisch und der Rotwein floss reichlich.

Als die Stimmung schon sehr feucht-fröhlich und ausgelassen war, wandelte sich der Partykeller plötzlich in Himmel und Hölle. Wir hatten vor lauter Ratsch´n gar nicht gemerkt, dass sich zwei unserer Freunde abgeseilt hatten und plötzlich als Engelchen und Teufelchen erschienen und unsere Jubilarin baten aufzustehen.


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A boarisch Engerl und da Deifi

Die zwei brauchten noch kein Wort zu sagen, die Lacher waren auf ihrer Seite. Ganz speziell das Engelchen war herrlich anzusehen. Im irdischen Leben eine rassige Schwarzhaarige trug sie eine blonde Perücke. Der Kontrast ziemlich komisch.

Und so trugen die beiden ein sehr schönes Gedicht vor, wenn der Teufel nicht wäre. ;-)


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Engerl und Deifi mit "Opfer"

Ausgelassen wurde bis in die Nacht hinein gefeiert, bis so laaaangsam und allmählich die ersten Gäste den Heimweg antraten. Das Engerl, mein Mann und meine Wenigkeit waren die letzten im Keller und wir tranken noch gemütlich unseren letzten Schoppen aus. Muss man ja mal ausnutzen wenn man bis spät in die Nacht ausgiebig feiern kann, denn unser Nachwuchs hat den ganzen Abend keinen Mucks von sich gegeben. Schön brav geschlafen hat er. Südtiroler Luft macht müde. ;-)

Irgendwann hat es uns dann allerdings auch in die Waagrechte gelockt und wir machten uns auf in unser Zimmer, unser Engerl allerdings haben uns zwei Herren an der Bar entführt. Auf ein Schnapserl, wie es hiess.

Bei dem einen Schnapserl ist es wohl nicht geblieben, denn unser Engerl hat ihr Bett erst besichtigt als es draussen schon hell wurde. Und ausschlafen lassen haben wir es auch nicht, unser Ausflug rief. Mit Kopfschmerztabletten war da auch nicht mehr viel zu machen und unser Engerl hatte eine neue Devise: "Nie wieder Alkohol" ;-)

Ein Teil unserer Gesellschaft ist sehr früh am nächsten Morgen losgefahren um sich ein paar Ortschaften weiter mit Südtiroler Spezialitäten einzudecken. Da wurde Speck, Cacciatore, Parmesano, Vinschgerl und Schüttelbrot für mehrere Hundert Euro eingekauft. Natürlich nicht alles zum Eigenverzehr. Das meiste davon sind Bestellungen der Daheimgebliebenen.


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Kapelle in St.Ulrich/Meltina

Natürlich wollte unser E. ein wenig von seiner Heimat zeigen und hat sich St. Ulrich/Mölten(Meltina) als Ausflugsziel für uns erkoren. Viel Wandern konnten wir leider nicht, da wir eine Fußkranke mit an Bord hatten. Also gings mit dem Auto den Tschögglberg hinauf, über Vernaun und Hafling, dem Ort der den berühmten Pferden den Namen gab, bis nach Mölten zu einer der schönsten Hochflächen Südtirols. Und wir fuhren noch etwas höher zum Gasthof St. Ulrich auf 1340 m. Hier oben ging ein frisches Lüftchen und die Natur war bei weitem noch nicht so wach wie unten im Tal. Für die kühlen Temperaturen entschädigte aber der prächtige Panoramablick bei weitem, auch wenns einem beim Anblick des Schnees gleich noch mehr fröstelte.


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Ganz begeistert waren wir von der altertümlichen Kegelbahn. Wir stellten sogleich die Kegel auf und ließen die Kugel rollen. Treffen war angesichts der unförmigen Bahn aber wohl eher Zufall, was uns aber nicht unserer Spaß schmälerte.


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Zukünftiger Kegelprofi?


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(Ur)Alte Kegelbahn

Seither hat mich mal interessiert wie lange es überhaupt schon das Kegeln gibt und wollte herausfinden wie alte diese Bahn denn sein könnte. Dazu hab ich eine recht interessante Seite gefunden. >>>Kegelgeschichte<<<

In der Kapelle dort oben haben E. Eltern vor über 70 Jahren geheiratet, da seine Mutter aus dem Hof dort stammt. Nach der Hochzeit allerdings wurde sie quasi vom Hof verbannt, da sie sich getraute zur damaligen Zeit einen Italiener zu heiraten.


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Gut 3 Stunden verbrachten wir dort oben, bis es über die Serpentinen wieder gen Tal ging. Bei der steilen Abfahrt in den mächtigen Kurven hatte ich allerdings arge Bedenken dass meine Bremsen durchhalten würden und der komische verbrannte Geruch ließ meine Sorgen größer werden. Unser mitgereister Automechaniker konnte mich nur wenig beruhigen, als er meinte, seine Bremsen stinken auch, das sei vollkommen normal.

Gut und mit weiterhin funktionierenden Bremsen wieder in Gargazzone angekommen verbrachten wir den restlichen Nachmittag und frühen Abend bei Francesca, auch kurz Funny genannt. Die Meraner sind auch dazugestossen und somit waren wir wieder ein großer netter Haufen der sich über die Südtiroler Brotzeit hermachte. Funny hatte im Garten aufgetischt. Südtiroler Speck, na klar ;-); Cacciatore, Kaminwurzen, Parmesan, diverses an Antipasti, Schüttelbrot und Vinschgerl, und selbstverständlich guten Südtiroler Edelvernatsch.


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Riesenschwammerl (selbstgeschnitzte Steinpilze) in Funnys Garten

Es war herrlicher Sonnenschein, schon fast zu heiss, wenn man solche Temperaturen schon lange nicht mehr gewöhnt ist. Auf alle Fälle hatte ich Abends einen leichten Sonnenbrand im Gesicht, speziell auf Nase und Wangen und den Armen.

Und dann hiess es Abschied nehmen, denn am nächsten Tag ging es ja wieder zurück gen Heimat nach Bayern. Bzw. für uns 3 und unser Geburtstagskind hiess das noch einen Abstecher nach Meran zu machen, bevor wir die Heimreise antraten.

Über mich 23.05.2006, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Bayern/Südtirol Teil 1~

Vorgestern wollte ich bei einer schönen Flasche Südtiroler Edelvernatsch meinen Urlaubsbericht tippen - aber hab wohl den guten Wein ein wenig zu schnell getrunken. Ich war nicht mehr in der Lage dazu. Und nachdem im Moment eine Flasche Wasser neben mir steht, halte ich die Gelegenheit für günstig. ;-)


Wenn der Frühling nicht zu uns kommt, so müssen wir eben zum Frühling.
So schön hatten wir uns das jedenfalls vor 2 Wochen gedacht - doch mit jedem gefahrenen Kilometer wurde das Wetter schlechter. Erst grau in grau, dann setzte leichter Nieselregen ein der immer heftiger wurde, bis ich irgendwann die Stufe 2 meines Scheibenwischers bemühen musste.
Kurz nach Nürnberg dann traute ich meinen Augen kaum. Dass sah auf der Windschutzscheibe aber nicht mehr nach Regentropfen aus. Schneeregen!!!!!
Und kurz vor München hatte sich dann auch der Regen verabschiedet und es schneite richtig dicke Flocken. Wir hatten immerhin noch 50 km vor uns und je tiefer wir in den Süden kamen, desto mehr blieb von dem Zeugs, dass ich nicht mehr sehen kann, auf der Straße liegen. Den Abend und die ganze Nacht hat es durchgeschneit und wir hatten am nächsten Morgen im Pfaffenwinkel gut 10 cm Neuschnee zu verbuchen.
NEIN!!! Ich habs nicht photographiert. Ich konnte es mir durchaus verkneifen. Hab ich doch wirklich genug Bilder vom Winter 05/06 auf Festplatte und in der Kiste.
Am folgenden Tag galt es erstmal auszuschlafen, zu entspannen und sich freuen auf das Wochenende welches vor uns lag.

So ging es also dann am Freitag ganz früh morgens auf in Richtung Südtirol.

8 Bayern, 1 Italiener, 1 Hesse und 1 hessisch-bayrische Co-Produktion. Nicht zu vergessen unseren Wachhund Sina.

Unsere Route führte uns über Garmisch, Mittenwald, Scharnitz - mit einem kurzen Tankstopp, da in Österreich der Liter Benzin mit knapp 30 Cent bedeutend günstiger ist, den Zirler Berg mit 15 % Gefälle hinab, an Innsbruck vorbei die alte Brennerstraße durch das reizvolle Eisacktal bis zum Brennerpass hinauf. Strahlender Sonnenschein, Tauwetter und dreckiger Restschnee erwarteten uns auf 1374m Höhe.
Und dort nach alter Sitte wurde in der Terminus-Bar erstmal ein kurzes Päuschen eingelegt mit einem leckeren Cappuccino und auf die Nachzügler gewartet, die sich um die Vignette gedrückt und somit prompt in Innsbruck verfahren haben ;-)

(Apfelanbau in Gargazon)
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Kurz noch im Freien ein Zigaretterl graucht, denn seit 01.01.05 gilt für Gaststätten in Italien absolutes Rauchverbot, und weiter ging die Fahrt in den Frühling, diesmal im 3er-Convoy.
Über Sterzing eine Talfahrt hinab die lang ausgleitenden Südtiroler Täler entlang. Immer meist parallel zur Autostrada. Auf den Felshängen recht und links lugen sehr romantisch alte Ritterburgen hervor. So gehts dahin, bis wir endlich Bozen erreichen.
Von dort nur noch ein kurzes Stück Autobahn (mautfrei) Richtung Meran.
Unsere Laune stieg immer weiter an. Diese Grün der Wiesen dass immer grüner zu werden schien je weiter wir fuhren. Dieses Grün, dass wir so lange entbehren mussten.
Die Landschaft erstrahlt, die Blumen blühten, die Bäume in vollem Blütengewand.
Da ging uns richtig das Herz auf.
10 km vor Meran gings dann runter von der Autobahn. Wir waren am Ziel: Gargazzone

(Apfelgarten in Gargazon)
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Inmitten der Obstgärten gelegen unsere Pension Christine. Stürmische Begrüßung vom Haushund. Einem knapp 6 Monate altem Schäferhundmischling. Danach kam die Hausherrin mit 2 Flaschen Rotwein. Genau, erst mal ein Päuschen nach der langen Fahrt bevor wir unsere Zimmer erkunden.Ich hab mich beim Wein allerdings etwas zurückgehalten, wollte ich doch den Abend zum Feiern noch erleben.
Mein Sohnemann ward erstmal entschwunden, der hat den kleinen Spielplatz mit Sandkasten, Wippe und Spielhaus natürlich als erster entdeckt. ;-) Nur Holzauge sei achtsam. So schön der Pool auf dem Grundstück auch ist, für Kinder höchstgefährlich.
Die Zimmer wirklich wunderbar, so wie auch der erste Eindruck vom Haus vermuten lies. Alles da was man braucht und vor allem ordentlich und sauber.

(Kirschblüten)
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Danach gings erstmal auf zum Spaziergang. Durch den Ort zum Friedhof um die Gräber derjenigen zu besuchen die leider nicht mehr mit uns feiern können. Und meinem Schatz hab ich die Kirche gezeigt. Sodenn alles klappt haben wir ja vor nächstes Jahr zu heiraten, und zwar in Südtirol.
Unser Weg führte uns dann etwas steil hinauf auf den Berg, wo E. Elternhaus steht und seine Schwester mit Sohn und Schwiegertochter noch heute lebt. Angetroffen haben wir sie leider nicht, aber sie ist ja abends beim Feiern mit dabei.
Hinter dem Haus inmitten von wunderschön blühenden Magnolienbäumen und einer kleinen Obstplantage mitten am Hang stürzt ein Bach die Felsen hinunter. Als Baby sei ich schon mal am Wasserfall gewesen und auch später als Kleinkind. Erinnern konnte ich mich daran allerdings leider nicht.

(Wasserfall in Gargazon)
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Wieder zurück an der Pension hat sich unsere Truppe erstmal mit Liegestühle um den Pool herumdrapiert. Es war so angenehm warm um nicht zu sagen heiss, und ich hätte mich liebend gern ins kühle Nass geworfen, doch an einen Badeanzug hab ich nun wirklich nicht gedacht beim Kofferpacken.
Der harte Kern genoss das Sonnenbad mit einem Gläschen Rotwein, ich bevorzugte lieber einen Cappuccino um abends auch ja fit zu sein. In 2 Stunden erwarteten wir die Südtiroler Gäste.

Über mich 24.04.2006, 14.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weihnachten

Steht angeblich vor der Tür?

Ich sollte mir deshalb eigentlich schön langsam Gedanken zum Fest aller Feste machen.

Eine Liste schreiben, wer eine Weihnachtskarte bekommt oder doch eher eine Liste wer keine bekommt mit Begründung?

Mir zu überlegen wen meiner Lieben ich mit welchem Geschenk bedenke wäre mit Sicherheit zu diesem Zeitpunkt auch keine falsche Idee. Die Omas sollen nämlich Photokalender bekommen und das bedarf doch einiger Vorbereitung.

Dieses Jahr solls wohl mal wieder ein Bäumchen sein. Reicht der Schmuck? Was muss ich besorgen??

Der Weihnachtsurlaub ist wohl schon vorsorglich reserviert - aber ist er auch genehmigt???

Aber bei solchen Bildern kann ich mich mental so gar nicht drauf einstellen....




Sollte das Wetter weiter so anhalten, wäre doch zu überlegen Weihnachten dieses Jahr zu verschieben??



Zum Beispiel in den Januar? Wenns draussen dann wirklich knackig kalt ist und die Chancen auf meterhohen Schnee deutlich günstiger stehen.

Sicherlich, dieses traumhafte schöne Wetter hat was für sich. Andererseits bringt es die innere Uhr komplett durcheinander und wenn ich darüber nachdenke was für Ausmasse diese globale Erdoberflächenerwärmung in ein paar Jahren sichtbar machen wird, wird mir Angst und Bange.

Über mich 08.11.2005, 12.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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