Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Urlaub

~Split~

Von unserem Ferienort Marina/Poljica war Split ja keine 40 km entfernt und somit war ein Besuch der zweitgrößten Stadt Kroatiens quasi Pflicht.

Ca. momentan 220 000 Einwohner Tendenz steigend müssen auf relativ kleiner Fläche untergebracht werden und somit hat man bis zum Hafen hinunter den Anblick von unzähligen großen und hässlichen Hochhäusern.




Faszinierend - Uraltes Mauerwerk und davor neu angebaut

Unser Navi hat uns bei den kleinen Gässchen auf der Suche nach einem Parkplatz im Stich gelassen und ich habe irgendwann fürchterlich zum Schwitzen angefangen, als ich in Millimeterarbeit mich durch zugeparkte Sträßchen manövrieren musste, oftmals klappten die Aussenspiegel ein so eng war das. Panik ergriff mich bei Gegenverkehr und Einbahnstraßen in denen mir plötzlich LKW´s entgegen kamen *ggg* Doch ja, das war selbst für mich als versierte Fahrerin ein Erlebnis!!

Dieser Tag unseres Splitausfluges war mit einer der heissesten in 14 Tagen Urlaub und Split war ein Hexenkessel. Soviele Menschen auf einem Haufen und diese Höllentemperatur dazu. Darüber hinaus hätte ich gerne mehr gesehen, doch mit 4 unterschiedlichen Ansprüchen war mir das leider nicht verwehrt und im Nachhinein war ich gar nicht so böse drum, hab ich mir bei der Hitze einen schmerzhaften Wolf gelaufen :-)




Die Hitze hat uns alle total geschlaucht

Ein Highlight in Split ist natürlich der Diokletianpalast, der 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Da er einen großen Teil der Altstadt einnimmt, kommt man quasi gar nicht an ihm vorbei.





Und wir haben uns sagen lassen, dass Hochzeiten in Kroatien unter die Kategorie Großveranstaltung fallen ;-) 3 Tage feiern mit mindestens 100 Gästen ist wohl normal. Und auch ein tolles Fotoshooting gehört da natürlich dazu. Und die alten verwinkelten Gassen und Hinterhöfe in Split sind dazu ja bestens geeignet. So schön romantisch, hach *gg*








Wenn ihr aufs Wappen von Split klickt bekommt ihr eine Diashow mit diesen und ein paar weiteren Fotos. Ich hoffe sie gefallen Euch.

Über mich 01.10.2010, 21.23 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Nationalpark Krka~

Einer unserer ersten Ausflüge führte uns in den Krka Nationalpark in der Nähe von Sibenik.  Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 109 km² und wurde 1985 gegründet.  Namensgebend ist der Fluss Krka, ein typischer Karstfluß, der mit 72.5 km wohl nicht der längste Fluss Kroatiens, aber wohl durchaus der imposanteste ist. Ein einzigartiger Kaskarden- und Wasserfallgarten, der sich zwischen der Karstquelle des Flusses Krka im Tal von Knin im Dinaragebirge bis nach Sibenik erstreckt.



Absolut beeindruckend - Erster Blick wenn man mit dem Bus zum Parkeingang gefahren wird - Und diese Bustour hat es wirklich in sich!!

Die Krka führt über 42 km ausschließlich Süßwasser und wird an der Mündung von einströmenden Meerwasser überspült. Dadurch entsteht sogenanntes Brackwasser, und diese Wasserfelder bieten sowohl Süßwasser-, als auch Meerestieren einen Lebensraum. 



Rechts die Gumpe vom schönsten Wasserfall des Parks - Skradinski buk - wo man herrlich baden kann



Da sieht man ihn jetzt besser, den Wasserfall Skradinski buk. Hier tost das Wasser über 17 Stufen mit einer Gesamthöhe von 45,7 m herab. Und unten kann man herrlich baden, aber man muss verdammt aufpassen, dass man sich an dem Travertin (Kalkstein) nicht die Füsse zerschneidet. Schwimmschuhe sind hier eher Pflicht wenn man in dem herrlichen Wasser Freude haben will.



Roški slap (26 m hoch und 450 m breit)

Als Zusatz kann man auch eine Bootstour mieten die sich hinein in den Visovac-See erstreckt auf der sich die gleichnamige Insel befindet. Hier liegt ganz idyllisch ein Franziskanerkloster.Von dort gehts weiter durch einen tiefen Fluss-Canyon mit imposanten Felswänden zum Wasserfall Roški slap. Dort hatten wir Aufenthalt und haben die Wassermühle und die Waschküche besichtigt, und oben in der alten Mühle haben wir dalmatinischen Schinken und selbstgemachten Schafskäse gegessen. Sehr zu empfehlen!!!



Auf der Rückfahrt - ganz in der Nähe wurden auch Teile der Winnetou-Filme gedreht
Sehr schön sieht man diese Felswände auch auf dem aktuellen Header.




Und zum Schluß noch ein kleines Ratespiel - WO bin ich?? ;-)

HIER hab ich Euch diese und ein paar weitere Fotos in einer Diaschau zusammengefasst. Vielleicht konnte ich Euch ja einen kleinen Eindruck dieses wundervollen Nationalparks vermitteln??

Über mich 20.09.2010, 21.35 | (16/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Trogir~

Von den schon erwähnten 4200 Fotos hab ich alleine 806 in Trogir geschossen.

Zwei Mal waren wir in dieser faszinierenden Stadt mit ihrem malerischem Stadtkern in der es permanent etwas zum Schauen gibt. Ein kulturhistorisches Schatzkästchen mit unzähligen kleinen Gassen und Sehenswürdigkeiten.

Der historische Stadtkern liegt auf einer Insel die über eine Steinbrücke erreichbar ist. Auf der anderen Seite ist Trogir mit der Insel Čiovo über eine bewegliche Brücke verbunden.

Ursprünge der Stadt sind auf das 2. Jahrhundert vor Christus zurückzuverfolgen und seit 1997 gehört die gesamte Altstadt von Trogir zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Durchschreitet man vom Markt her das Landtor so fühlt man sich augenblicklich ins Mittelalter zurückversetzt. Ich habe mich spontan in diese Stadt verliebt!!!




Wenn ihr auf das Wappen von Trogir klickt bekommt ihr eine Dia-Show mit den 46 Fotos die mir am Besten gefallen haben. Vielleicht könnt ihr meine Begeisterung ja anhand der Fotos ein wenig nachempfinden??

Und auch den Header hab ich entsprechend angepasst und zeigt die Uferpromenade am Altstadtufer.

Über mich 08.09.2010, 21.22 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Kroatien~

Es dürften über 4200 Fotos sein die ich während der zwei Wochen in Kroatien geknipst habe und noch hab ich nicht alle gesichtet.
Also wie und wo anfangen Euch ein bisserl was zu zeigen?

Am Besten wohl vom Feriendomizil. Wie schon zum aktuellen Header erklärt, waren wir in einem Ortsteil von Marina, in Poljica, knappe 11 km vor Trogir und etwa 40 km vor Split, der "Hauptstadt Dalmatiens".



3 Ferienwohnungen sind im Haus untergebracht und die Vermieter wohnen auch dort. Ein sehr liebes älteres Ehepaar, Zora und Mijo. Wir hatten die Wohnung im Erdgeschoss mit einem Riesenbalkon von dem man herrlichen Blick aufs Meer hatte, das quasi direkt vor der Haustür nur durch eine schmale Zugangsstraße getrennt lag.

So konnte man bequem im Schatten sitzen wenn die Hitze zuviel wurde und hatte dennoch prima Blick auf den Sohnemann der sich zur Wasserratte gemausert hat und nicht mehr an Land wollte ;-) 



Empfangen wurden wir von unseren Vermietern mit einem schönen kühlen Bier. Einem kroatischen Karlovačko Pivo. Pivo ist das Bier ;-) Unglaublich süffig und durstlöschend. Nachdem wir nicht so wirklich Freunde mit dem kroatischen Wein geworden sind, haben wir uns nachhaltig ans Karlovačko gehängt ;-)



Am ersten Abend haben wir uns dann erstmal einen Überblick über unseren Ferienort verschafft, der im Grunde genommen nur aus der Promenadenstraße bestand.



Hunde sieht man hier kaum, nur die der Touristen. Aber unzählige Katzen, vor allem Babys.




Bouganville und Oleander gibts hier nicht im Topf, das sind hier meterhohe Bäume. Diese Pflanze hier war auch wunderschön, aber ich weiß halt mal wieder nicht um was es sich hier handelt *gg*




Allüberall sieht man diese Stände, dort wird Alles privat feilgeboten was in Kroatien alles so angebaut und hergestellt wird. Vor allem natürlich Obst, Fisch, getrocknete Feigen, Olivenöl.





Das mit dem Helm nimmt man hier nicht so ernst, Überholverbote und Straßenschilder im Übrigen generell nicht *gg*




Boote gibts hier in jeder Bucht und Möwen sind um ein Vielfaches größer als am Starnberger See ;-)




Geklettert wird hier auf Feigenbäumen ;-)

Hier nochmal die Bilder als Dia-Show. Ich hoffe Euch hat der erste Eindruck gefallen?
Als nächstes werde ich von Trogir berichten, die Stadt die mir persönlich am Besten gefallen hat und vom Nationalpark Krka. 

Über mich 06.09.2010, 22.12 | (13/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Wieder zuhause~

aber irgendwie noch nicht richtig angekommen! Zwei Wochen sind leider schon wieder rum.

Wir hatten bis auf den vorletzten Tag durchweg heisses Traumwetter und auch das Mare war herrlich angenehm. Und was bitteschön muss ich HIER erleben??? Soll ich Euch was sagen? Mir ist kalt, bitter kalt, mich friert und ich muss ständig niesen. Ich glaub ich werd krank.

Gestern die Heimfahrt. Ich glaube ich hab niemals zuvor innerhalb von 12 Stunden solche Wetterkontraste erlebt. Es fehlte eigentlich nur Graupel und Hagel ;-) Temperatursturz von über 30 ° C und ja ihr seht oben rechts schon richtig!!!




Einzig allein dieser wunderschöne Regenbogen an "meinem" Kircherl hat mich ein wenig entschädigt!
Na dann werd ich wohl meine Fotos sichten und Euch bald ein wenig berichten ;-)
PS: Aus dem Internet-Café in Split wollte ich Euch eigentlich Hallo sagen, aber ich bin nicht in mein Admin-Programm gekommen :-(

Über mich 01.09.2010, 20.29 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ungarn....Hortobágy~

Donnerstag, 21.08.08: Unser längster und gleichzeitig auch letzter Ausflug stand bevor.
Auch wieder ein bisserl Reise in die Vergangenheit, denn in der Hortobágy waren wir damals sehr oft und ich verknüpfe sehr schöne Erinnerungen damit.

Aber dieser Ausflug stand irgendwie unter keinem guten Stern. Es fing schon damit an, dass wir viel zu spät loskamen. Normalerweise waren wir jeden Urlaubstag schon sehr früh auf den Beinen, ausgerechnet aber an diesem Tag waren wir alle Langschläfer.
Für eine Strecke von einfach 320 km einfach zu spät, aber das wollten wir wohl nicht wahr haben.


Längste Talbrücke Mitteleuropas bei Köröshegy

Die Fahrt bis Budapest verlief reibungslos und dann sollte der Marathon beginnen.
Autofahren ist in Ungarn ja sowieso eine Umstellung. 50/90/130 - so die offziellen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Innerorts hält sich auch jeder an die 50 km/h, denn hier stehen oft Blitzer und wenige Meter dahinter gleich die Rendörség (Polizei) zum Abkassieren. Aber auf der Landstraße und Autobahn ist der Straßenkampf unerbittlich. Was hier gerast und in Kurven überholt wird. Und Distanz ist auf Ungarns Autobahnen ein Fremdwort, hier fährt man Stoßstange auf Stoßstange bei 160 auf der linken Spur.

Das Autobahnnetz in Ungarn ist noch nicht wesentlich alt. Damals vor 28 Jahren gab es ein schlecht ausgebautes Straßennetz mit viel Huggel und Schlaglöcher

Nun wollten wir also von der Autobahn M7 auf die M3 Richtung Debrecen. Soweit kein Problem, wäre die Ringautobahn um Budapest schon komplett ausgebaut. So aber hat man uns über eine Transitstrecke um die Stadt geführt, nur um wieder mitten in Budapest zu landen und bei Stopp and Go endlich auf die gewünschte Strecke zu kommen. Alleine dieser Abschnitt hat uns fast 2 Stunden Zeit gekostet.











Nach über 5 Stunden Fahrt waren wir dann also endlich im größten ungarischen Nationalpark angekommen. Zu spät um mit der Kutsche in die Puszta zu fahren, die letzte Kutsche ist uns vor der Nase weggefahren. Der sonst große Markt vor dem Hirtenmuseum empfing uns in abgespeckter Form, die große Tanzfläche dahinter auf der zu Marktzeiten immer Folkloregruppen ihre Tänze darbieten war leer. Schon als wir in den Nationalpark einfuhren sah man weit und breit keine Viehherden. Früher wimmelte es hier weiß wie Schnee von zigtausenden von Gänsen, oder Rindern und Schafen. Was wir sahen war das Clubhotel, dass so gar nicht in die Landschaft passt. Wir waren enttäuscht, und die lange Autofahrt die uns alle ziemlich entnervte hat das Gefühl noch verstärkt. So haben wir also kapituliert und uns diese touristische Niederlage eingestanden ;-)



Wenigstens die einmalige Hortobágyer Neunbogenbrücke gab es noch, und auch das Hirtendenkmal davor, auch wenn selbiges vor 28 Jahren mal weiß gewesen war. Und auch die weltbekannte Csárda gab es noch, in der wir damals Gulaschsuppe aßen und stundenlang dem Geiger lauschten. Diesmal gabs nur eine kurze Erfrischung bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.

Der Sonnenuntergang am Theiss-See hat mich wieder ein bisschen besänftigt.



Unser letzter Tag wurde komplett in unserer Bucht verbracht und Abends gings ein letztes Mal zu unserem Weinfass wo der Besitzer uns auch schon den vorbestellten 10 Liter-Kanister Kékfrankos überreichte, mehr hätte leider nicht ins Auto gepasst *gg*

Fazit: 14 sehr schöne und abwechslungsreiche Tage in einem teilweise doch noch sehr ursprünglichen Land, mit sehr vielen Facetten, viel Nostalgie und Romantik und Natur pur.
Einen billigen Urlaub kann man allerdings auch in Ungarn kaum noch machen, aber wenn wir wieder hinfahren dann buchen wir eine Unterkunft vor Ort, das ist wesentlich rentabler. Und wir werden wieder hinfahren, irgendwann. Es gibt noch soviele interessante Orte die wir uns anschauen wollen. Wie zum Beispiel Gödöllö, die Lieblingsresidenz der Kaiserin Elisabeth von Österreich und Apostolische Königin von Ungarn. Stand fest auf dem Plan, konnte leider nicht realisiert werden!

Mir hat es Spaß gemacht unseren Urlaub im Geiste noch mal zu erleben und Euch ein wenig Anteil haben zu lassen. Brav durchgehalten habt ihr ;-) Dankeschön!

Teil I die Anfahrt                                         Teil VI Bugac-Puszta
Teil II das erste Plantschen                          Teil VII Balatonlelle
Teil III der Höhlensee in Tapolca                  Teil IIX Székesfehérvár
Teil IV die Wasserbüffel am Kis-Balaton        Teil IX Budapest
Teil V die Sternenburg                                 Teil X Rádpuszta

Über mich 03.10.2008, 23.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ungarn....Radpuszta~

Der vorletzte Teil meines Reisetagebuchs, bald habt ihrs überstanden *gg*

Nach unserem langen Ausflug gings am nächsten Tag zur Erholung wieder in unsere kleine Bucht. Auch unsere beiden Uromas waren wieder da. Die eine noch recht rüstig, mit Gehstock, an die Mitte 80, plantschte und schwamm mit ihrer kleinen UrUrenkelin. Die zweite nicht mehr ganz so gut zu Fuss, geschätzte 95-100 Jahre alt, wurde immer im Rollstuhl zur Bucht gefahren und von Tochter und Enkeltochter weit in den See geführt, damit sie dort ein wenig schwimmen konnte. Ich fand das immer sehr berührend, wie sich um die alten Damen gekümmert wurde und welche Lebensfreude diese ausstrahlten. Ein Bild dass man hierzulande leider gar nicht bis selten antrifft.

Am Mittwoch, den 20. August, war Nationalfeiertag und wir dachten ein Ausflug wäre aufgrund von Menschenmassen wohl wenig ratsam und so zog es uns zu einem weiteren Festival ins 10 km weit entfernte Balatonboglar. Hier kam auch unser Junior so richtig auf seine Kosten. Jede Menge Fahrgeschäfte, Karussells, ungarische Wilde Maus *gg*, Bälle oder Ringe werfen, Fische Angeln usw. Natürlich haben wir uns vorher von dem ordnungsgemässen Aufbau der Geräte überzeugt. Ihr könnt Euch erinnern? Siehe letztes Bild.

Und auch Mama, Papa und Oma haben es sich gut gehen lassen. Und dabei ist dieses Foto entstanden.


Na - aber ich meine nicht uns beiden dahinten. Sondern des Weißbier da vorne *gg*
Nach 1 1/2 Wochen ungarischem Rotwein tut einem Bayern so a Weizen schon recht wohl, und einem Hessen natürlich auch ;-)

Und auch am Abend haben wir es uns gut gehen lassen. Wir sind in die nahe und inmitten von Weinbergen gelegene Rádpuszta gefahren. Ein schöner Reiterhof wo man Pferdevorführungen und das Pusztaleben dargeboten bekommt. Viele Lipizzaner kann man hier bewundern.















Uns aber zog es ins Gasthaus und in den Weinkeller. Dieser ist aus dem Jahre 1860, der größte rund um den Balaton und in alten Eichenfässern lagern dort um die 45 000 l Wein. Das größte Fass hat ein Fassungsvermögen von knapp 11 000 l. Aber bevor wir zur Weinprobe ins Gewölbe tauchten nahmen meine Mama und ich erstmal den Kampf mit der Csikosplatte auf. Wir hatten für 2 Personen bestellt, nicht für 4. Und der Kellner meinte auch noch frech, wenns nicht reicht sollten wir uns doch bitte melden *gg* Das Foto verharmlost die Wirklichkeit, es war mächtig, ich sage Euch. Aber wir haben es gepackt, wir wollten ja weiterhin gutes Wetter haben ;-)

Und begleitet wurde unser Mahl von Zigeunermusik. Schön gespielt hat er ja der Geiger, aber ein bisserl aufdringlich war er schon. Und Euronen wollt er sehen, keine Forint nene ;-) Das machte er uns unmissverständlich klar, indem er einen 10-Euroschein sichtbar in seiner Geige stecken hatte. Nachdem wir ihm aber bereits eine total überteuerte (selbstgebrannte) CD abgekauft hatten, hab ich diesen Fingerzeig einfach übersehen.



Und spätestens im Weinkeller hatte ich dann mit meinem Darm zu kämpfen. Erst die Hitze oben, das fette und viele Essen, der Wein, und dann die apbrupte Kälte im Keller. Man sah mich so schnell lange nicht mehr laufen ;-)

Teil I die Anfahrt                                         Teil VI Bugac-Puszta
Teil II das erste Plantschen                          Teil VII Balatonlelle
Teil III der Höhlensee in Tapolca                  Teil IIX Székesfehérvár
Teil IV die Wasserbüffel am Kis-Balaton        Teil IX  Budapest
Teil V die Sternenburg

Über mich 02.10.2008, 09.20 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ungarn....Budapest~

Die Weiterfahrt nach Tata hat länger gedauert wie erwartet und unser Aufenthalt hat sich auch anders gestaltet wie geplant.

Wir waren früher öfter mit dem Wohnmobil dort, haben an einem ganz bestimmten Parkplatz direkt am See viele Tage verbracht. Und diesen Parkplatz haben wir gesucht, aber nicht gefunden. Überhaupt hat sich sehr viel dort verändert mit wenig Wiedererkennungswert. Wir wollten dann von der Altstadt aus einen Spaziergang machen, haben aber die Rechnung ohne unseren Jüngsten gemacht. Der hatte schon wieder Hunger, und so begaben wir uns auf die Suche nach Essbarem. Die Suche, das Speisen, der Rückweg haben unsere Zeit aufgezehrt, wir wollten ja noch weiter.
Also sind wir doch ein wenig enttäuscht aber mit vollem Magen weiter in die ungarische Hauptstadt gedüst.

Und dieser Abend in Budapest gehört eindeutig zu unseren Urlaubshöhepunkten.



Budapest zählt zu Recht zu den schönsten Städten der Welt und hat so schmückende Beinamen wie Königin der Donau oder Paris des Ostens.

Als Kind durfte ich schon viele Eindrücke dieser beeindruckenden Stadt erleben, aber ich habe lange noch nicht Alles gesehen. Wie zum Beispiel der Blick vom Hügel auf das nächtliche Lichtermeer.

Und genau das haben wir uns vorgenommen. Budapest bei Nacht. Begonnen haben wir unsere Tour an der Fischerbastei und sind dann über den Paradeplatz Richtung Burgpalast maschiert. Hier empfing uns ein Riesenmarkt anlässlich des Staatsfeiertags und rund um den Burgpalast fand ein weiteres Festival statt mit Livemusik und vielen zauberhaften Marktständen an denen traditionelle ungarische Handwerkskunst präsentiert wurde.



Es hat bereits gedämmert und rund um den Palast entzündeten sich allmählich unzählige Lichter. Kurze Zeit später hatte man einen traumhaften Blick auf Budapest dass im Lichterglanz erstrahlte und der knallorange Vollmond machte diese atemberaubende Atmosphäre nahezu perfekt. Ich habe geknipst und geknipst und geknipst ..... und kann leider im nachhinein nur eine Handvoll Bilder wirklich gebrauchen. Über 2/3 verwackelt. Keine Ahnung wieso, ich kanns mir nicht erklären! Wie ich mich geärgert habe, auch jetzt noch, könnt ihr bestimmt verstehen!!

Aus den wenig brauchbaren habe ich aber immerhin ein Web-Album gebastelt, dass ihr HIER anschauen könnt.

Ach ja, was ich hier noch anmerken könnte: Unterliege nicht dem Irrtum zu glauben, ein Japaner mit der hochwertigsten Kamera um den Hals könnte auch photographieren *gg*



Teil I die Anfahrt                                                 Teil V die Sternenburg
Teil II das erste Plantschen                                  Teil VI Bugac-Puszta
Teil III der Höhlensee in Tapolca                          Teil VII Balatonlelle
Teil IV die Wasserbüffel am Kis-Balaton                Teil IIX Székesfehérvár

Über mich 30.09.2008, 14.23 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ungarn.....Székesfehérvár~

Sonntag 17.08.08: Auch in dieser Nacht wütete der Sturm, der die Luft auf ungewöhnliche 17 ° C abgekühlt hatte. Zum Schwimmen und Sonnenbaden also eindeutig zu frisch, und nachdem wir auch an diesem Tag keinen Ausflug geplant hatten machten wir einen Spaziergang durch unseren Urlaubsort Balatonszemes, unter anderem zum Hafen.














Für Angler ist Ungarn ein Paradies und deshalb trifft man auch rund um den Balaton zahlreiche Freunde des Angelsports, vielleicht aber auf noch mehr Angelsportgeschäfte *gg*


Gegen Vorlage eines Personalausweises kann jeder ausländische Gast einen Gebietsangelschein für wenige Euro erwerben. Die Preise sind nach Gewässer und Fischbestand unterschiedlich. Man hat die Möglichkeit vom Boot oder vom Steg aus zu angeln und bis tief in die Nacht kann man an den Molen Anglerfreunde sehen.
Im Balaton tummeln sich an die 40 verschiedenen Fischarten, am bekanntesten und beliebtesten ist aber wohl der Fogas, Balaton-Zander, eine Zanderart die nur am Plattensee vorkommt. Der Fisch wird im Ganzen gegart oder als Filet serviert. Süllö heißt er wenn er noch sehr jung ist und unter 1,5 kg auf die Waage bringt.
Eine weitere ungarische Fischspezialität ist die Halászlé, eine kräftig gewürzte Fischsuppe aus verschiedenen Fischsorten.



Montag 18.08.08: Unser nächster Ausflug stand auf dem Programm. Und wir hatten uns einiges vorgenommen. Endziel für diesen Tag war Budapest. Aber nachdem wir ja auch ein bisschen Erinnerungen auffrischen wollten packten wir noch Tata ins Ausflugspaket, was nur ca. 70 km von der ungarischen Hauptstadt entfernt liegt.
Dank unseres Reiseführers planten wir aber noch einen Zwischenstop mit ein in der Stadt Székesfehérvár. Zu Deutsch - Stuhlweißenburg.

Ungarns älteste Königsresidenz trägt die Fürstenfarbe "weiß" im Namen und trug seit der Römerzeit den Namen "Alba Regia". Weiß für das Herrschende, Stuhl bezeichnet den Thron. 500 Jahre war die Stadt Krönungsort für 37 ungarische Könige, 15 davon fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Durch Fürst Géza wurde Székesfehérvár 970 zur ersten ungarischen Hauptstadt erhoben. Sein Sohn Stephan I. wurde hier 1001 zum ersten ungarischen König gekrönt. Sein Gedenktag ist der 20. August der in Ungarn Staatsfeiertag ist und wie schon von mir erwähnt groß gefeiert wird.
König Stephan I. starb 1038, sein Sarg, der sogenannte Stephans-Sarkophag, steht im Eingangsraum zum Ruinengarten. Hier sind die Grundmauern der Krönungskirche zu finden, die 1602 von den Türken gesprengt wurde.
1083 wurde er heilig gesprochen.



Die "Goldene Bulle", lt. Überlieferung die erste ungarische Verfassung, wurde 1222 in Skékesfehérvár ausgerufen. Im Mittelalter ist die Stadt kirchliches, kulturelles und staatliches Zentrum Ungarns. In die Hände der Türken fiel die Stadt 1543 und es dauerte 145 Jahre bis zur Befreiung. Den Rang der königlichen, freien Stadt erhielt sie 1703 zwar zurück war aber nicht mehr Hauptstadt. Ab 1777 war die Stadt Bischofssitz und von da ab setzte eine starke Bautätigkeit im Barockstil ein, von dem man sich im unter Denkmal stehenden Stadtkern selbst ein Bild machen kann.

Wir wollten uns in Skésfehérvár eigentlich gar nicht solange aufhalten, da wir ja noch einiges an Programm vor uns hatten. Aber die stilvolle Altstadt mit ihren bedeutenden Kunstschätzen des Spätbarocks und Zopfstils hat uns sehr gefesselt. Zudem war auf dem Platz vor dem bischöflichen Palais auch noch ein sehr schnuckeliger Markt der zum Schauen, Verweilen und Kaufen einlud. Den Ruinengarten und den Stephans-Sarkophag konnten wir leider nur von weitem erspähen, da am Montag Ruhetag ist.
Ausserdem hätte mich als nostalgische ehemalige Apothekenmitarbeiterin ein Museumsbesuch in der Jesuiten-Apotheke "Zum Schwarzen Adler" interessiert, aber wir haben sie leider nicht gefunden. Entweder ständig vorbeigelaufen oder der Stadtplan war falsch. Leider!



Aber es gab ja noch genug anderes zum Schauen in dieser reizenden, mediterran anmutenden Altstadt. Ein paar Eindrücke habe ich HIER in einem Webalbum wieder festgehalten. Am Besten wieder per Diaschau!

Dennoch mussten wir uns dann am frühen Nachmittag nach einer kühlen Erfrischung losreissen, denn zum nächsten Ziel nach Tata am alten See war gut eine Stunde Fahrzeit einzurechnen.

Fortsetzung folgt.....mit dem weiteren Ausflug nach Tata und Budapest bei Nacht.

Teil I die Anfahrt                                       Teil V die Sternenburg
Teil II das erste Plantschen                        Teil VI Bugac-Puszta
Teil III der Höhlensee in Tapolca                Teil VII Balatonlelle
Teil IV die Wasserbüffel am Kis-Balaton

Über mich 23.09.2008, 12.50 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ungarn....Balatonlelle~

Es hat sich bei der Rückfahrt aus der Bugac-Puszta schon abgezeichnet dass die Nacht sehr sehr stürmisch werden würde. Und so wars dann auch. Wir waren erledigt von dem Ausflug und haben geschlafen wie die Murmeltiere während der Sturm ums Haus pfiff und auch der Regen die strohtrockene Erde ein wenig befeuchtet hat.

Alles was nicht niet- und nagelfest war lag irgendwo im Garten herum, inklusive unserer Handtücher und Badesachen. Nass und voller Erde und Sand.

Nachdem es deutlich abgekühlt hat, an Schwimmen aufgrund Sturmwarnung nicht zu denken war, ein Ausflug heute nicht geplant war hab ich mich erstmal ans Handtuchwaschen gemacht. Große Frotteehandtücher im Zuber mit der Hand. Mir taten danach die Hände und das Kreuz weh *gg* Nix gewohnt oder wie haben die das früher ausgehalten so ohne Waschmaschine??












Am Nachmittag wurde das Wetter dann doch bedeutend wärmer und freundlicher und wir machten uns auf ins 7 km entfernte Balatonlelle.
Am 20. August hat Ungarn seinen Nationalfeiertag zu Ehren des ersten ungarischen Königs Stephan I. Und jedes noch so kleine Kaff das was auf sich hält hat anlässlich dessen die ganze Woche Markt oder spezielle Veranstaltungen. Und überall nennt sich das dann Festival.













Genauso wie in Balatonlelle. Ideal zum Schlendern und Schauen. Und der Sankt Stefan Platz (Szent Istvan ter) ist ein schöner Platz zum Kaffee trinken und Beobachten.
Balatonlelle ist eine typische Touristenhochburg incl. Nachtbars und Diskotheken.
Sehr überlaufen, man hört mehr deutsch wie ungarisch - mal so zum durchschlendern und kurz verweilen ganz nett, aber ständig brauch ich den Trubel nicht um mich.

Ein paar Impressionen könnt ihr oben sehen. Das Spanferkel hats meinem Mann angetan und er hat uns tagelang keine Ruhe gelassen bis wir dort dann eine ordentliche Portion verdrückt haben *gg*
Das Schild mit dem Eichhörnchen hab ich nicht kapiert!!! Vorsicht vor Eichhörnchen??? Hab nirgendwo eines gesichtet *gg*
Und hätte ich mehr Zeit gehabt dann hätte ich mich bei dem Herrn Porträtist auf Papier bannen lassen, aber sein Auftragsbuch war zu enorm.

Ach ja - wisst ihr zufällig was eine gebügelte Hühnerbrust ist?? ;-)



Fortsetzung folgt ....mit dem Hafen von Balatonszemes und einem Ausflug nach Székesfehérvár

Teil I die Anfahrt                             Teil IV die Wasserbüffel am Kis-Balaton
Teil II das erste Plantschen              Teil V die Sternenburg
Teil III der Höhlensee in Tapolca      Teil VI Bugac-Puszta

Über mich 16.09.2008, 23.05 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL



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