Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tiere

~Ochsenrennen~

Den gestrigen Sonntag haben wir sportlich begangen und haben uns eine typisch bayrische Sportart angeschaut.

Das Ochsenrennen

Regeln: Rennochsen sollen 2 Jahre alt sein und müssen ohne Sattel geritten werden, lediglich ein Bauchgurt dient zum Halten. Bei Rassen, Typ und Herkunft gibt es keinerlei Einschränkungen. Das Rennen gilt nur als gewonnen wenn der Reiter oder natürlich auch die Reiterin auf dem Ochsen sitzend die Ziellinie erreicht. Zum Zwecke des Antreibens ist es nicht erlaubt vom Ochsen abzusteigen. Benutzung von Stecken oder ähnlichem zum Antreiben ist regelwidrig.

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Und wie sich das für den Reitsport gehört wurde natürlich auch kräftig gewettet :-) Am Start und somit zur Auswahl standen 21 Ochsen. Meine erste Wahl ganz spontan war die Nummer 2 Aragon. Rein des Namens wegen. Ließ mich aber durch eine Randbemerkung irritieren: Je leichter der Ochs, desto größere Zielchancen. Nun Aragon bringt 760 kg auf die Waage, ich hab dann der Zahl wegen auf die Nr. 13 Pegasus gewettet. Ja ihr könnts Euch denken wer der Sieger nach 10 Rennen war??

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Rechts Ochs Nr. 5 Freystein
Dahinter der Sieger - Aragon

Meine Mutter hat wenigsten sowas wie einen Ochsenfachverstand. Brachte sie es doch mit ihrem Ochsen Freystein immerhin aufs Siegerpodest mit Platz 3.

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Vom Toilettenhäuschen direkt in den Odelwagen
Das nenn ich mal geschickte Entsorgung


Ein lustiger und schöner Nachmittag war das gestern, und das Gewitter auf dem Weg zum Auto welches uns auf dem Feld ganz schön durchgeweicht hatte, konnt an unserer albernen Stimmung nichts ändern.

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Holzschnitzkunst
Holzmotorsägekunst
(für grösser Bild klicken)

Der Rennochs von Tauting

Ein Ochse steht am Rennbahnrand,
und sein kastrierter Viehverstand
denkt höchst erstaunt bei all dem Treiben
"könnt ich nicht auf der Weide bleiben?"
Fühlt nun im Fressen sich gestört
Von allem, was er sieht und hört.

Im kommt es ganz schön komisch vor,
die Fahnen, Musik, Leut mit Bier,
Und fragend blickt sein Aug´empor,
"Wer ist denn nun der Ochse hier?"



Über mich 20.08.2007, 10.30 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Mitten im Wald~

waren wir heute, und zwar im Maistätten Wald. Der liegt ungefähr zwischen Tutzing und Weilheim und mitten im Wald ganz idyllisch gelegen der Maistättenweiher.

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Für uns seit fast 40 Jahren immer Rückzugsziel Nummer eins, wenn wir vor den Münchner und den Touristen geflohen sind, weil das Baden vor der eigenen Haustür am Starnberger See nicht mehr möglich war.

Heute bei dem traumhaften heissen Wetter haben wir ein bisserl Frische im Wald bekommen und danach beim Baden im Weiher. Wie immer waren nur ein paar Menschlein da. Paradiesisch ruhig!

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Dafür wimmelte es von allerlei Getier. Unzählige Minibabyfrösche. Zu süß! Man musste fast auf Zehenspitzen laufen, wollte man keinen davon zertreten.
Und wir haben eine Libelle vorm Ertrinken gerettet und sie auf einen Ast gesetzt, wo sie ziemlich lange sich erstmal erholen musste.

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Über mich 09.06.2007, 21.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Arachnophobie~

Ich denk mir so seit einigen Tagen:
Unser neues Domizil ist für Spinnenphobiker keinesfalls geeignet.

Diese hochinteressanten Achtbeiner sitzen hier an allen Ecken und Enden.

In der Wohnung und auch auf dem Balkon.

Was ein Glück bin ich ein Spinnenliebhaber und tu Ihnen nichts zuleide. Sie erleben hier ihre Daseinsberechtigung, werden beobachtet und photographiert, und bei längerem Aufenthalt mit Namen versehen. ;-)

Und nein, es gibt heute kein Foto - ich will ja dass Ihr wiederkommt ;-)

Über mich 07.06.2007, 06.53 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Mutation?~

Eine Begegnung der dritten Art wurde mir gestern im Wohnzimmer zuteil. Ein sehr großes schwerfälliges Flugdingens liess sich am Fenster nieder und somit wunderbar näher betrachten. Leider hab ich kein Macro, ich hätte es gerne detailierter aufgenommen.
Hummel defnitiv nein, Wespe scheidet aus, Hornisse kommt in die engere Wahl, aber ich habe noch niemals so ein Riesenexemplar gesehen. Selbst für eine Königin war unser Besuch einfach zu groß. Ich war mutig und hab den Zollstock angelegt, sage und schreibe 70 mm lang das Ding, eine Königin kommt laut Informationen aus dem Internet gerade mal auf die Hälfte.

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Die ungeputzte Scheibe bitte ich mit Gnade höflichst zu übersehen ;-)

Über mich 23.04.2007, 12.48 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Mir schwant nix Gutes~

denn wie Eveline oder Frau Tirilli kann ich hier in der Gegend mit stolzen Schwänen leider nicht dienen.

Dafür aber mit jeder Menge anderer Vögelei ;-)

Oftmals sitzt direkt im Baum gegenüber diverses Federvieh. Es kommen hier Störche vorbei, Fasane waren auch schon da, letztes Jahr hatten wir etwas verirrte Käutzchen, die haben jeden Abend jämmerlich geschrien. Anfangs dachten wir irgendwo liegt eine Katze am verenden - bis wir die zwei dann entdeckt hatten.

Und gestern abend saß dieser gnädige Herr mir gegenüber - müsste ein Graureiher sein oder??

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Am Allerschönsten aber ist der Gesang von Papa Amsel. Jeden Abend sitzt er auf dem Dachgiebel und trällert seine schönsten Weisen. Man kann die Uhr danach stellen. Und das nun schon das dritte Jahr in Folge.

Über mich 17.04.2007, 15.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ostern~

ist wieder vorbei, unser Besuch wieder gut in Bayern angekommen, der Alltag hat uns wieder.

Nein nicht ganz, heute ist noch ein superleckeres Osternest eingetroffen. Der Mühldorfer Osterhase hatte einen weiten Weg, aber so hält unsere Osterfreude noch ein bisserl länger an ;-)
Hab vielen Dank meine Süsse, es war binnen kurzer Zeit nur noch halb so voll ;-)
Schoko = Nervennahrung, kann ich im Moment sehr gut brauchen, wenngleich die Rubrik Kampf den Kilos hier noch ein wenig ruht. *gg*

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Unser Osterstrauss mit selbstbemalten Eierchen

Wir haben es uns die Tage wahrlich gut gehen lassen. Am Karfreitag der leckere Fisch mit Kartoffelsalat. Am Karsamstag waren wir aushäusig. In Darmstadt beim Mongolischen Grill. In der Speisekarte begrüßte uns folgender Spruch:

Völlerei ist keine Sünde, weggeworfenes Essen schon.
(Asiatisches Sprichwort)

Danach haben wir uns wohl unbewußt gerichtet. 3 vollbeladene Teller vom Buffet und vom Grill bis auf das letzte Gäbelchen brav verputzt. Es war sooo lecker, und ich hätte gerne noch mehr verspeist, aber es ging ......... gar nix mehr.

Somit wurde aus unserem Ostersonntagsbrunch ein mehr oder weniger durchschnittliches Frühstück, denn wir waren alle noch gesättigt vom Vorabend. *gg*

Unser Büro liegt unmittelbar neben diesem mongolischen Restaurant und mangels Kantine gehen viele Kollegen mittags dort zum Buffetessen. So manch einer schafft 3 und mehr Teller. Ich frag mich wirklich wie machen die das?? Danach bräuchte ich nur noch ein Bett, aber an Arbeiten wäre nicht mehr zu denken. ;-)

Unser Ausflug am Ostersonntag führte uns in den Vogelpark nach Biebesheim. Ganz besonders gefreut hab ich mich hier über die vielen Storchennester in denen reges Treiben herrschte.

Wunderschön anzuschauen waren die Pfauen die sich frei in der ganzen Anlage bewegen konnten. Blaue Pfauen, Ährenträgerpfauen und Blaugefleckte Pfauen, die mich spontan an König Ludwig den II. erinnerten. Und es sollte mir nicht gelingen von den flinken Vögelchen ein brauchbares Photo zu machen. Naja, eines davon kann man wohl durchgehen lassen auch wenn die Schwanzfedern nicht komplett drauf sind.

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Interessant auch die Familie Vogel Strauss. Auch hier lagen schon 3 Eierchen Eier rum und was ich noch nicht wusste - beim Strauss brütet der Vogelmann. Geknipst habe ich auch hier, doch kaum hat die Kamera ausgelöst war Vogelstraussens Kopf wieder irgendwo bloß nicht auf dem Photo. *grmpf neue Kamera will* Nur der brütende werdende Straussenpapa hat still gehalten.

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Den Abend haben wir beim Osterfeuer im Dorf ausklingen lassen. Hunger hatte immer noch keiner so wirklich und so gabs einfach nur ein Würsterl und eine Semmel. Durst hatten wir da schon mehr ;-)

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Über mich 11.04.2007, 14.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

~Ein Wiedersehen/Stuttgart - Wilhelma~

Ja unser vergangenes Wochenende war traumhaft schön. Und daran war nicht nur das Wetter schuld.

Samstag mittag bin ich mit meinem Sohnemann gen Süden gefahren, ca. 180 km bis in den Nordschwarzwald nach Rutesheim. Um kurz vor 14 Uhr waren wir am Ziel.
Ein bisserl aufgeregt war ich ja schon, meiner lieben Freundin und Ersatzmama nach 12 Jahren wieder gegenüber zu stehen, aber diese Aufregung sollte sich schnell legen.
Wir haben geklingelt, sie hat aufgemacht und wir lagen uns in den Armen.



Ich hatte mit einem Mal das Gefühl, ich sei gestern erst durch ihre Haustür in Bielefeld gegangen und stand heute wieder vor ihr. So vertraut, und doch liegt ein Dutzend Jahre dazwischen.

Sehr hübsch hat sie sich ihr kleines Reich nach dem Tod ihres Mannes vor 4 Jahren eingerichtet, so richtig zum wohlfühlen. Und das tut man sowieso wenn sie in der Nähe ist. Auch Tizian ist sehr schnell warm geworden mit ihr, und er braucht normalerweise so seine Zeit dafür. Nach unserer Rückkehr wollte er gleich wieder Koffer packen und zu Renate fahren ;-)



Sohnemann war vor lauter Aufregung am Abend schnell eingeschlafen und so haben wir es uns bei einer Flasche Wein gemütlich gemacht. Ein paar Photos hab ich von zuhause mitgebracht. Die aktuellen Hochzeitsbilder und Tizians 1. Lebensjahr. Die Aufnahmen der letzten 12 Jahre hätte den Platz meines Kombis wohl gesprengt. ;-)
Dafür saß Renate zuhause natürlich direkt an der Quelle und somit war Bilder schauen angesagt, und natürlich jede Menge Redebedarf dazu.



Einige Stunden saßen wir so und frischten auch unsere gemeinsamen Erlebnisse auf, als mir mit einem Schlag dermassen merkwürdig zumute war. Ich bekam keine Luft mehr, mein Bauch schwoll auf das 3-fache des Normalmasses an und war bretthart, und ich wurde von massiven kolikartigen Krämpfen geschüttelt. Mein Kreislauf war im Keller und ich hatte Angst gleich umzukippen. Ich konnte nicht mehr klar denken!!
Mir war klar dass dies nur Blähungen sein konnten, aber so schlimm, wie ich mich nicht erinnern konnte sie jemals vorher so stark gehabt zu haben. Reden und denken ging nicht mehr, anstatt dessen Magen-Darm-Streicheln. Immer und immer wieder!
Das ganze ging letztendlich in eine starke Diarrhoe über, die mich einfach nur schwächte und komplett handlungsunfähig machte. 2 Stunden verbrachte ich so, bevor ich leider meinem Zustand Tribut zollen musste, den schönen Abend abbrechen und mich matt und kraftlos ins Bett legte. Ja das Tat mir in der Seele weh, aber es ging gor nix mehr!!



<<>>

(Dieser Seerosenbrunnen hats mir angetan, so schöööön)

Tizian liess uns gnädigerweise am nächsten Morgen bis 8 Uhr schlafen. Wir bekamen ein leckeres Frühstück, und mir ging komischerweise wieder recht gut. Ein bisschen wackelig noch auf den Beinen, aber mein Magen und Darm scheinen sich wieder komplett abgeregt zu haben.
Die Sonne schien auch schon in voller Pracht zu dieser frühen Stunde und wir entschieden und spontan nach Stuttgart in die Wilhelma zu fahren.



Auf diese Idee sind bei diesem traumhaften Wetter natürlich noch ein paar Leutchens mehr gekommen, aber nach 30 Minuten Suche hatten dann auch wir endlich einen Parkplatz ergattert. Nochmal 30 Minuten mehr und wir hatten die Schlange am Eingang passiert. Im Tierpark selbst, hat sich diese Menschenmenge relativ verlaufen.

Mir hat die Wilhelma auf Anhieb gefallen. Wusste gar nicht worauf ich mich mehr konzentrieren sollte, auf die Tiere oder die historischen Bauten. Nicht zu vergessen die Gewächshäuser und die artenreiche Botanik. Wirklich schön gemacht!! Da fahren wir wieder hin!



Den ganzen Nachmittag strahlte die Sonne vom Himmel und wir liefen stundenlang im T-Shirt durch den schön angelegten Tierpark. Irgendwann, so nach ca. 5 Stunden taten uns beiden die Füsse weh. Mein Sohnemann hingegen schützte keinerlei Müdigkeit oder sonstige Gebrechen vor und ich wünschte ein weiteres Mal ich hätte ein wenig von seiner Energie ;-)


KennDu Nandu?? ;-)

Ziemlich erledigt fuhren wir also zu Renate nach Hause zurück und durften uns noch über ein lecker Abendessen freuen, bevor wir unser Fahrt zurück nach Hessen antraten.

Das Wiedersehen war kurz, aber sehr intensiv und wirklich wunderschön und eines dürfte klar sein, wir lassen uns nicht wieder Knüppel zwischen die Beine werfen, die ein Wiedersehen solange Zeit zu verhindern wussten.





Über mich 25.10.2006, 23.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 14+15~

Zwei schöne Tage hintereinander sind wohl schon zuviel des Guten??

Richtig - es regnet ;-) Nein falsch, es goss - aus allen Kübeln die Petrus auftreiben konnte!

Wie gut dass wir ausser einem ausgedehnten Spaziergang an der Ammer nicht wirklich was für den Tag eingeplant hatten.

Was für den darauffolgenden Tag schon wieder anders aussah.

Freitag 11.08. - wir wollten an den Königssee.
Früh aufgestanden, ist immerhin ein ganzes Stückerl zu fahren bis ins Berchtesgadener Land. Noch war uns die Sonne hold, doch just als wir den großen Parkplatz am See passierten fing es an zu nieseln. Und das Nieseln sollte sich noch verstärken.

Zum Glück ließ unser Elektroboot nicht lange auf sich Warten und wir saßen bei der Überfahrt im Trockenen. Viel gesehen haben wir leider nicht, denn die Fenster waren beschlagen. Dafür aber haben wir das legendäre Echo vom Königssee zu hören bekommen. Einer unserer Bootsführer hat ein Trompetensolo hingelegt und wir lauschten der zweiten Stimme ;-) Ich habs auch per Video festgehalten - wenn es laut genug ist und man gut hinhört kann man das Echo wahrnehmen. Das Bild dazu ist uninteressant *lach*

Und einen Selbstdarsteller haben wir auch gehört. Einer jener welcher, die immer und überall in irgendeiner Weise auffallen müssen ;-) Er versuchte das Echo auf seine Art zu locken. Mit brachialer Stimmgewalt. "Ich war lauter" meinte er nur nach der Trompeteneinlage. Ein "Aber nicht kultivierter" konnt ich mir gerade noch verkneifen.

20 Minuten gut dauerte die Überfahrt. Kaum vorstellbar, dass meine Mama und mein Schwesterherz im Februar den zugefrorenen See per Pedes über eine 0.5 m dicke Eisdecke überlaufen haben. Das muss ein Naturereignis ganz spezieller Art gewesen sein.



In St. Bartholomä sind wir ausgestiegen und wollten eine zünftige Brotzeit machen und spazieren gehen. Das mit der Brotzeit hat uns der Regen ein wenig zerschlagen. Aber Not macht erfinderisch und so haben wir am Ufer unter dem Schutz der großen Kastanienbäume südtiroler Speck und Käse genascht und ein lecker Bierchen dazu getrunken.


Der Regen ließ mittlerweile wieder ein wenig nach und wir konnten unseren Spaziergang relativ trocken angehen. Wunderschön dieses Berg- und Seepanorama. Etwas Geheimnisvolles strahlt dieses Fleckchen Erde hier aus. Geheimnisvoll und dramatisch, wie auch Ludwig Ganghofer dies schon in seinen Romanen eindrucksvoll beschrieb.

Unterhalb des kleinen Watzmann riss ein Staublawinenabgang rund 8 Hektar Waldbestand zu Boden. Diese Schneise kann man deutlich sehen und ganz nach Ziel des Nationalparks greift der Mensch hier nicht ein. Die Bäume bleiben liegen und es entsteht hier neuer Wald mit vielen seltenen Pflanzen. Ganz besonders angetan haben es mir die Tollkirschen. Wunderschön und mitunter tödlich giftig.

 

Man trifft aber auch durchaus auf sehr exotische Pflanzen. Wie hier den Bananenbaum ;-)



Unser Rundweg führte uns zurück zum Ausgangspunkt und bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir wieder die Kapelle und das Gasthaus. Die Ober waren gerade damit beschäftigt im Biergarten Tische und Stühle vom Regennass zu befreien und wir setzten uns sogleich an den ersten trockenen Tisch und bestellten uns erstmal eine Halbe Bier. ;-) Prost!!



Aus der Gaststätte trat ein Brautpaar mit der zugehörigen Hochzeitsgesellschaft. Ja in der Kapelle kann man sich auch trauen lassen und extra ein Hochzeitsschiff anmieten. Das Wetter hatten sich die Beiden aber glaub ich auch ein wenig anders vorgestellt. Auch wenn jetzt die Sonne wieder schien, aber der Boden war nass und dreckig, und dass sah man leider auch an dem schönen weißen Brautkleid, dass im unter Drittel leider nicht mehr schön auch auch nicht mehr weiß war. ;-)

Eine gute Stunde saßen wir dort, haben die Sonne und das Bier genossen und dann ging es zurück zur Bootanlegestelle. Wir wollten ja das letzte Schiff nicht verpassen. Wir waren nicht die einzigen die zurück wollten und haben uns brav angestellt, aus wars mit dem Sonnenschein, der Regen kam zurück.



Da war auch wieder mein "Freund" von der Hinfahrt. Aber wie das für solche Menschen eben Usus ist, brauchte er sich im Gegensatz zu 200 Anderen nicht anstellen. Nein, er nahm die Abkürzung und saß auch wieder auf der Rückfahrt bei uns. Der Trompetenmann war auf der Rückfahrt stumm, aber mein "Freund" musste abermals das Schiffsverdeck öffnen und seinen Schrei loswerden. ;-) Nun ja, jedem das Seine.

Das nächste Mal wenn der See zugefroren ist, möchte ich auch hin und ihn zu Fuß überqueren. Laut Schiffsführer ist das alle 6-7 Jahre der Fall. Hab ich ja noch ein bisserl Zeit!! ;-)





Über mich 26.09.2006, 12.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 13~

Ein Tierparkbesuch stand auf dem Programm. Das Wetter mal wieder launisch, aber wir wollten es wagen. Im Tierpark Hellabrunn gibts genug Tierhäuser wo man sich bei Regen unterstellen könnte.

Aber soweit ist es gar nicht gekommen. Wir waren in München und der Himmel riss auf. Traumhafter Sonnenschein und Menschenmassen unterwegs.
Ja klar, die Leute hatten Urlaub, die Kinder Ferien und allesamt die Schnauze voll vom Regen, die Menschen zog es nach draussen.



Mit dem Wetter haben wir Schwein gehabt ;-)

Ein gemeinsamer Zoobesuch mit meinem lieben Schnäuzelchen ist leider wegen mangelndem fahrbaren Untersatz nicht zustande gekommen, aber das holen wir nach ;-)



9 Euro für einen Erwachsenen sind zwar ein stolzes Sümmchen, aber im Verhältnis was man zu sehen bekommt und der Tatsache dass man sich einen ganzen Tag auf dem Gelände aufhalten kann, finde ich den Eintrittspreis angemessen.



Vorbei die Zeiten als wir eine Dauerkarte hatten. Papa war damals beim Tierparkausschuss der Stadt München und die Familie hatte kostenlosen Eintritt.
Interessant die vielen alten Photos zu betrachten, wie sehr sich der Tierpark doch im Laufe der Jahre verändert hat.



Das man die Zootiere nicht füttern darf versteht sich doch eigentlich von selbst. Es sei denn mit Futter aus den eigen dafür aufgestellten Automaten.
Was manche Menschen dennoch dazu treibt die unmöglichsten Fressalien in die Gehege zu werfen ist mir unbegreiflich. Paviane füttern mit Butterkeksen???? Auf einen freundlichen Hinweis die Kekse doch bitte selbst zu essen, der Affenmagen würde es danken wurde auch noch schnippisch und mit Ignoranz geantwortet. Ohoho, da kann ich zur Furie werden!!



Nachdem die Tore geschlossen wurden und wir quasi rausgeschmissen wurden ;-) haben wir uns gegenüber im Biergarten dann noch eine Erfrischung gegönnt bis sich der Hauptstau aufgelöst hatte und wir ganz entspannt die Heimfahrt antreten konnten.

Über mich 25.09.2006, 13.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

~Urlaub Tag 11~

11 Tage Urlaub und somit 1 Woche Bayern schon wieder rum. Die Zeit rast nur so dahin. Und wir hofften natürlich alle inständigst der gute alte Petrus möge ein Erbarmen mit uns haben und uns wenigstens in der zweiten Urlaubswoche ein wenig mehr Sonnenschein schenken.

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Und tatsächlich schien er an diesem Montag doch zumindestens nachmittags gnädig gestimmt. Es regnete mal nicht.

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Orik führen - mit respektvollem Abstand ;-)

Das haben wir ausgenutzt und sind erst mal zum Starnberger See rübergefahren, wo meine Schwester ihren Isländer im Stall stehen hat. Tizian war von der Idee wieder auf dem Pferd zu sitzen sowieso sehr angetan, und anschließend wollten wir das "schöne" Wetter nutzen um noch ein wenig in Tutzing am See spazieren zu gehen.

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Hoch zu Roß - ganz stolz
Mit Hut wie sich das für einen richtigen Cowboy gehört


Also haben wir Orik erst mal von der Koppel geholt und zum Sattelplatz geführt. Tizian durfte ein wenig striegeln, verlor an der Pferdeputzarbeit schnell das Interesse und wollte doch lieber das Glück der Erde auf Oriks Rücken suchen ;-)
Nachdem es doch wieder mal leicht zum nieseln anfing sind wir in die Reithalle wo unser Cowboy einige Runden drehen durfte. Die Bilder sind leider alle ein wenig unscharf und verwackelt.

Der Regen hat sich dann zum Glück wieder verpieselt und auch wenn dunkle schwere Wolken am Himmel hingen konnten wir anschließend doch noch eine Runde in Tutzing am See drehen.

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An Härings Wirtschaft haben wir uns dann ganz sehnsuchtsvoll den leeren Biergarten beschaut. Hatten wir doch mindestens 2 x geplant uns eine frische Mass Bier und einen Steckerlfisch munden zu lassen. Aber wie gesagt, Petrus hatte was dagegen.


Über mich 13.09.2006, 11.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL



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